RH #169Interview

HATESPHERE

Auf der Suche nach Extremen

Sie kamen quasi aus dem Nichts und stürmten die ahnungslose Metal-Welt mit einem Hammer von einem Debüt-Album. Die Rede ist von der dänischen Kapelle HATESPHERE, deren selbstbetiteltes Erstlingswerk ein mitreißendes Stück Death Metal darstellt, das man stilistisch irgendwo zwischen klassischer Göteborg-Schule und bretthartem Thrash ansiedeln kann.

Schon der Bandname warnt den unbedarften Hörer und bereitet ihn darauf vor, dass er hier definitiv keinen leicht verdaulichen Gute-Laune-Metal vorgesetzt bekommt.

»Dabei hat der Name gar keine tiefere Bedeutung«, lacht Sänger Jacob Bredahl durch den Hörer. »Wir brauchten einfach irgendwas, das heavy klingt und nicht zu klischeebeladen ist. In Wahrheit sind wir aber ganz nette Jungs.«

Und warum machen so liebe Burschen dann derart böse Musik?

»Wir sind alle beinharte Metaller und lassen gerne mal ordentlich Dampf ab - nicht mehr und nicht weniger. Musik soll bekanntlich Spaß machen, und für uns ist es ein großes Vergnügen, heftige Mucke zu spielen und auf der Bühne die Sau rauszulassen.«

Und was legst du dir dann zu Hause auf, wenn du einfach nur entspannen willst?

»Hm, eigentlich auch nur Metal. Na ja, ab und zu landet mal ´ne Madonna-CD in meinem Player, aber letztlich bin ich ein waschechter Metal-Freak, der mit Guns N´Roses und Mötley Crüe angefangen hat, dann Metallica entdeckte und einige Jahre später von Morbid Angel weggeblasen wurde. Ich habe also immer nach neuen Extremen gesucht.«

Die Ursprünge von HATESPHERE...

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