RH #168Interview

NICKELBACK

Sieben Mann im Rücken

In Amerika und ihrer Heimat Kanada sind NICKELBACK längst ein Top-Act. Nun wird ihr tolles Album „The State“ endlich auch in Europa veröffentlicht. Die Chancen scheinen für die hochkarätigen Alternative-Rocker nicht schlecht zu stehen, wenn selbst der Daumen unseres Lüdinghausener True Metal-Papstes nach oben zeigt.

In Kanada hat das Quartett nicht nur Gold-Status inne, sondern gewann soeben einen Juno-Award (der so etwas wie der Ahorn-Grammy ist) in der Kategorie „Best New Group“. Die frohe Kunde erreichte die beiden kreativen Köpfe Chad Krueger (v., g.) und Ryan Peake (g., v.) in Köln wenige Stunden vor unserem Gespräch.

»Wir hätten nie gedacht, dass wir gewinnen, weil die Konkurrenz u.a. mit Kittie und der bei uns sehr populären Boygroup B 44 verdammt stark war«, staunen beide immer noch unisono. »Ansonsten wären wir natürlich zur Verleihung und der anschließenden Party gegangen, anstatt hier in Europa Interviews zu geben. Unser Drummer und Bassist werden bestimmt einiges zu erzählen haben, wenn wir wieder zurückkommen.«

Angefangen haben NICKELBACK vor fünf Jahren als Coverband: »Wir spielten aus Prinzip keine Alltime-Klassiker wie AC/DC, sondern eher unbekannteren College-Rock der Sorte Tragically Hip, Watchmen oder Doughboys«, blickt Ryan zurück. »Mit diesem Programm haben wir das Mainstream-Publikum und die Schlipsträger natürlich aus den Bars vertrieben. Aber schon nach zwei, drei Shows kamen stattdessen jüngere - und vor allem viel mehr! - Leute, so dass wir...

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