RH #168Interview

FALCONER

Wikinger im Vorruhestand

Tja, so true geht´s mitunter zu: Erst hauen die Jungs Viking-Themen bis zum Anschlag raus, dann wird plötzlich der Bandname geändert und das Image gewechselt. Die ehemaligen Mithotyn haben nach der Pleite ihres Labels personell abgespeckt, heißen jetzt FALCONER und wollen keine Live-Auftritte mehr absolvieren. Stappi Stappert horchte nach.

Quasi aus dem Nichts eroberten FALCONER den zweiten Platz in unserer letzen Richterskala und konnten durch die Bank fast alle Soundchecker mit ihrem Debüt überzeugen. Eine reife Leistung! Angesichts der Klasse der Musik, die nahezu alle Facetten des klassischen Heavy Metal abdeckt und zusätzlich mit schlüssig integrierten Folk-Elementen aufwartet, ist dies allerdings auch mehr als verdient.

So ganz aus dem Nirgendwo kommen FALCONER freilich doch nicht. Kopf der Truppe ist nämlich niemand anderes als Stefan Weinerhall, der der Metal-Gemeinde bereits durch seine Vorgängerband Mithotyn ein Begriff sein sollte. Schließlich genießt zumindest deren Erstling „In The Sign Of The Ravens" zu Recht Kultstatus. Nach drei Alben war jedoch Schicht im Schacht, wobei das Ende von Mithotyn mit der Gründung von FALCONER sozusagen Hand in Hand ging.

»Nachdem klar war, dass Mithotyn Geschichte sind, habe ich sofort am nächsten Tag damit begonnen, Ideen für ein neues Projekt auszuarbeiten«, beginnt der Schwede zu erzählen. »Ich nahm dann relativ schnell ein Demo mit ausschließlich instrumentalen Songs auf und begab mich anschließend auf die Suche nach einem...

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