RH #167Interview

DESASTER

Wie käuflich ist die Szene?

Die pechschwarzen Thrasher DESASTER sind die Speerspitze der deutschen Underground-Szene: musikalisch etabliert und von allen respektiert, aber dennoch hundertprozentig den Idealen der Szene verpflichtet. Mit ihrem jüngsten Hammeralbum „Tyrants Of The Netherworld“ (s.a. Kritik in RH 2/01) haben sie ein gutes Argument mehr in der Hand, um sich nicht von ihrem erfolgreichen Weg abbringen zu lassen. Gitarrist Infernal erklärte uns seine Sicht der Dinge - und entfachte damit eine Grundsatzdiskussion, die euch alle angeht.

Zunächst mal stellt sich die Frage, ob eine in sämtlichen Belangen kompromisslose Band wie DESASTER überhaupt mit dem Rock Hard reden „darf“, ohne im Underground ihr Gesicht zu verlieren.

»Die Möchtegern-Szene-Gurus werden uns natürlich dafür verteufeln, dass wir schon wieder im Rock Hard stehen, aber das geht uns am Arsch vorbei«, meint Infernal alias Markus lapidar. »Beim ersten Interview fanden wir´s cool, dass ihr unsere Aussagen unverfälscht abgedruckt habt, obwohl ja auch deutliche Kritik am Rock Hard dabei war.«

Natürlich drucken wir sowas ab! Ist doch auch für uns viel interessanter als inhaltsloses Geschleime. Also, Markus: Tu dir keinen Zwang an, kotz dich aus!

»Tja, Rock Hard war früher für jeden Kult, das hat man sich Monat für Monat gekauft und reingezogen - bis ihr irgendwann andere Musikstile entdeckt habt. Einerseits kann ich das ja verstehen, denn als großes Heft müsst ihr natürlich über sowas berichten, über Biohazard und den ganzen...

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bis
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Eindhoven, EffenaarEINDHOVEN METAL MEETINGTickets

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