RH #167Interview

UNCLE HO

Ho, Ho, Ho Chi Minh!

Wenn deutsche Bands locker wirken wollen, geht das meist böse nach hinten los und klingt entweder total verkrampft oder einfach nur langweilig. Das traf bisher auch auf UNCLE HO zu, doch auf ihrem dritten Album „Show Them What You Are Made Of“ schaffen es die Wuppertaler erstmals, ihren mal poppigen, mal punkigen Alternative-Rock unbeschwert und höchst unterhaltsam zu inszenieren.

Wie es sich fürs Rock Hard gehört, steht mit Drummer Björn Krüger ein Mann mit Metal-Vergangenheit Rede und Antwort, der zuvor nicht nur bei Kind Tot, sondern auch mehrere Jahre bei den französischen Thrashern Massacra spielte. Mit dieser Phase hat der sympathische Lockenkopf jedoch abgeschlossen. Zwar stehen UNCLE HO auf Bands wie Machine Head und Pantera, sie sind aber auch von Britpop, Post-Grunge und diversem Indie-Kram wie z.B. PJ Harvey beeinflusst. Diese Zutaten waren zwar auch schon auf den ersten beiden Alben vorhanden, doch erst auf dem Major-Debüt haben die drei Wuppertaler sie zu einem schmackhaften Cocktail gemixt.

Dazu dürfte nicht zuletzt das Amerika-Abenteuer des Trios beigetragen haben, das Björn noch einmal Revue passieren lässt.

»Als deutsche Band, die gerade mal zwei Alben auf einem Indie-Label gemacht und gut 10.000 CDs verkauft hat, denkt man natürlich nicht daran, in den USA zu touren. Das ergab sich zufällig, weil unser Song ´Bubblehead´ über Umwege auf einem Ami-Sampler landete, der sich zwar kaum verkaufte, dafür aber anderthalb Jahre später einem Label in die Hände...

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