RH #165Interview

ROB ROCK

Die Bibeln fliegen tief

Anderthalb Jahrzehnte hat Ausnahme-Sänger ROB ROCK gebraucht, um sich aus dem Schatten diverser Projekte zu lösen und als Solo-Künstler durchzustarten. Mit seinem ersten Alleingang „Rage Of Creation“ beweist er spät, aber eindrucksvoll, dass er mehr ist als ein Mietmusiker oder eine Marionette egomanischer Band-Chefs.

ROB ROCK (der Kerl heißt tatsächlich so) hat es genau richtig gemacht: „Rage Of Creation“ ist kein halbgarer Schnellschuss eines Mannes, der allein durch ein bisschen Kokettieren mit der eigenen Vergangenheit einen Plattendeal einsacken könnte (er war unter anderem bei Impellitteri, M.A.R.S./Driver, Axel Rudi Pell, Joshua und Angelica am Start und ist nebenbei noch offizieller Warrior-Sänger). Genau genommen ist das Album die Kreativ-Arbeit eines Duos. Rob benutzte alte Seilschaften und schnappte sich keinen Geringeren als Roy Z als Co-Writer und Produzenten, der besonders durch das Reanimieren auf Abwege geratener Größen wie Bruce Dickinson und Rob Halford zur ersten Adresse für Solo-Scheiben alter Metal-Mikro-Helden avancierte.

»Ich kenne Roy Z schon seit meiner Zeit bei Driver«, erzählt ein gut gelaunter Mr. Rock, der sich aus Orlando/Florida beim Rock Hard meldet. »Das müsste 1989 gewesen sein. Er war damals noch blutjung. Wir blieben immer in Kontakt und sind gute Freunde geworden, was jetzt natürlich ein Vorteil war. Roy wollte unbedingt mit mir arbeiten und ist in den letzten Jahren zu einem DER Metal-Produzenten überhaupt aufgestiegen. Er hatte auch...

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