RH #163Interview

SUB7EVEN

Neue Frisuren, neues Glück

Wenn die einstige Crew von Rage ihren Boss verlässt und mit einer neuen Band ein Debütalbum vorlegt, erwartet man möglichst bombastischen Metal. Irrtum: SUB7EVEN stehen für flockige und ausgereifte Alternative-Sounds.

Vier Musiker, die jahrelang maßgeblich dazu beigetragen haben, dass der Ruhrpott auf der metallischen Landkarte Metropolen-Status innehat, unterziehen sich einer gewaltigen Kurskorrektur. Führt dies dazu, dass die ohnehin nicht allzu tolerante Basis motzt und meckert? Diese Frage ist nur logisch. Doch clever, wie Label und Manager nun mal sind, wurden Christian Wolff (keys), Sven Fischer (g.), Christos Efthimiadis (dr.) und sein Bruder Spiros (g.) von den Schreiberlingen fern gehalten. Stattdessen sitzt Sänger Daniel Wirtz vor den Aufnahmegeräten - jung, hungrig, ein noch längst nicht gebranntes Kind der Musikszene.

»Ich persönlich habe keine Angst davor, dass Metalfans unsere Musik nicht akzeptieren. Ich selbst habe schließlich mit dem Background meiner Mitmusiker gar nichts zu tun. Wir fanden uns eher zufällig und verschwendeten beim Schreiben der Stücke keinen Gedanken daran, ob wir die alten Fans von Rage nun bedienen müssen oder nicht. Mittlerweile habe ich einige Rage-Fans kennengelernt. Die sagen, dass wir zwar nicht unbedingt ihre Musik spielen, sie unsere Stücke aber dennoch mögen.«

Wie Daniel, der früher in kleineren lokalen Bands sang, einst mit den Ergüssen von Rage konfrontiert wurde, ist eine witzige Anekdote: »Damals, als Rage Against The...

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