RH #163Interview

SHADOWKEEP

Den Teufel im Laib

Es war wie in den längst vergessenen Tapetrading-Zeiten der Achtziger: Die Engländer SHADOW KEEP veröffentlichten letztes Jahr ihre erste selbstproduzierte und an Bands wie Sanctuary oder Queensryche erinnernde Sechs-Track-EP und fuhren damit sehr gute bis euphorische Kritiken (u.a. auch im Rock Hard) und sogar Sampler-Beiträge ein. Die Labels rissen sich förmlich um das Quintett, und mit "Corruption Within" liegt nun der erste Longplayer vor.

»Ja, wir hatten ein gutes Dutzend Angebote, aber einige waren nicht gerade toll. Wir entschieden uns letztendlich für LMP, weil dort nicht so viele Bands unter Vertrag stehen und man uns besser promoten kann«, erzählt Sänger Rogue M. zur Begrüßung.

Der Frontmann ist im Gegensatz zum Rest der Band übrigens kein geborener Engländer, sondern lebt erst seit ein paar Jahren im Königreich. Rogue wuchs in Belgien auf und folgte vor einiger Zeit - nachdem er im Fritten-Paradies bei diversen lokalen Acts tätig war - der Dame seines Herzens in das Land, in dem wahlweise alles nach Minze oder Essig schmeckt. (Ein dreifaches Hoch auf das zusammenwachsende, tolerante Europa! - Red.)

SHADOW KEEP gründeten sich erst Anfang ´99 und spielten bereits wenige Monate später ihre erste EP ein, von der - Sammler wird es interessieren - 2.000 Stück gepresst wurden. Ironie des Schicksals, dass die wenigsten Exemplare im Vereinigten Königreich geblieben sind.

»Ja, die englische Szene ist wirklich seltsam. Deshalb konzentrieren wir uns auch eher aufs...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen