RH #162Interview

ENCHANT

Frickelfreie Zone

Die aus der kultigen San Francisco Bay Area stammenden Proggies ENCHANT zählen zu den wenigen wichtigen amerikanischen Genre-Vertretern, die konstant hervorragende Arbeit abliefern und sich ab und an auch mal live blicken lassen.

Eine schöne Tradition, die mit dem neuen, fünften Opus "Juggling 9 Or Dropping 10" fortgesetzt wird. Hierauf gelingt es der Band zum ersten Mal, ernsthaft an der selbst gesetzten Messlatte - dem famosen ´94er Debüt "A Blueprint Of The World" - zu kratzen. Mal hören, was Gitarrist Doug Ott dazu zu sagen hat:

»Freut mich, dass dir die Scheibe gefällt«, kommt es anfangs noch verhalten aus dem Hörer. »Ich denke, dass uns die Pause, die wir nach der "Break"-Tour eingelegt haben, gutgetan hat. Eigentlich wollten wir sofort wieder loslegen, aber dann entschieden wir uns für eine Auszeit, da Ted (Leonard, v.) Vaterfreuden entgegensah und Paul (Craddick, dr.) Heiratspläne hegte. Als wir Anfang des Jahres wieder zusammenkamen und uns ans Komponieren machten, ging alles ganz flott. Wir haben die komplette Scheibe in zwei Monaten geschrieben.«

Was eine Erklärung für die Homogenität und den harmonischen Fluss der Kompositionen sein dürfte. Alles klingt wie aus einem Guss. Außerdem überrascht der Rundling mit einem satten, ausbalancierten Sound, der mir um einiges mehr zusagt als die recht metallisch klingende, kalte Produktion von "Wounded".

»Hm, das zeigt mir, dass ich mich zumindest als Produzent weiterentwickelt habe«, gibt Doug scherzhaft zu Protokoll....

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