RH #161Interview

SONIC YOUTH

Disneyland macht krank

Mit "N.Y.C. Ghosts & Flowers" haben die New Yorker Soundtüftler und Noise-Pioniere SONIC YOUTH mal wieder ein extrem geiles Scheibchen abgeliefert, das die Kluft zwischen Fans und Hassern noch vergrössern wird und in Sachen "Songwriting" null Kompromisse eingeht. Gut so!

Obwohl die Interviews längst gelaufen sind und die Band sich auf einer ausgedehnten Tour mit Pearl Jam befindet, ist es uns gelungen, Bassistin Kim Gordon zwischen Tür und Angel kurz vor Showbeginn in einem Hotel in Tampa, Florida aufzustöbern.

»Wäre super, wenn wir das schnell hinter uns bringen. Ich bin gerade beim Umziehen und muss noch packen.«

Äh, geht klar. Wie läuft die Tour bislang?

»Ganz gut und viel besser als die Gastspielreise mit R.E.M., die halt ein ganz anderes Publikum haben. Davor spielten wir ein paar Shows in Kanada und Teilen Europas und sind auf diversen Jazzfestivals, unter anderem in Montreux, aufgetreten.«

Mit "N.Y.C. Ghosts & Flowers" habt ihr eine saustarke Scheibe abgeliefert, deren Titel indes Rätsel aufgibt. Da die Lyrics wenig Aufschluss geben, stellt sich die Frage, ob der Titeltrack als Liebeserklärung oder als zynische Abrechnung zu verstehen ist?

»Puh, da musst du unseren Gitarristen Lee Ranaldo fragen, der den Song verbrochen hat. Ich kann dir aber was zu ´Small Flowers Crack Concrete´ erzählen. Da geht´s um einen Hippie-Poeten aus Cleveland, der in den Sechzigern ständig Probleme mit den Bullen hatte, weil er in seinem Haus jugendlichen Ausreißerinnen Unterkunft...

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