RH #159Interview

MAYHEM

Unglaubliche Entwicklung

MAYHEM machen sich rar, wenn´s um Veröffentlichungen geht - mit dem Effekt, dass jede ihrer Scheiben um so mehr Staub aufwirbelt. Der neue Longplayer „Grand Declaration Of War“ - das zweite vollständige MAYHEM-Album in sieben Jahren - hat es sogar geschafft, die Black Metal-Szene zu spalten.

Die Meinungen gehen weit auseinander: Black-Metaller, die in erster Linie Wert auf konsequente Anti-Haltung legen, betrachten „Grand Declaration...“ als viel zu anspruchsvoll, zu sauber produziert und deshalb als Anbiederung an die „etablierte“ Metal-Szene. Wer dagegen Wert auf Musikalität legt und es einer Black Metal-Band der ersten Stunde gestattet, sich weiterzuentwickeln, wird das neue Album nach kurzer Eingewöhnungszeit lieben.

»Uns war immer schon scheißegal, was die Leute über uns sagen«, erklärt Originalmitglied Necrobutcher am Telefon. »Wer auf simplen Krach oder Easy Listening steht, wird´s mit „Grand Declaration...“ schwer haben, da gebe ich dir Recht - aber für mich persönlich ist die neue Scheibe nur die logische Weiterführung von „Wolf´s Lair Abyss“, unserer letzten EP.«

Die inzwischen auch schon drei Jahre zurück liegt. Trotzdem stellt „Wolf´s Lair Abyss“ Part 1 eines dreiteiligen Konzepts dar, dessen zweiter und dritter Teil auf „Grand Declaration Of War“ zu finden ist. Etwas verwirrend, vor allem angesichts der langen Veröffentlichungspause, oder?

»Na ja, bei uns sind die Dinge noch nie im logischen Rahmen abgelaufen«, lacht Necrobutcher. »Man muss diese beiden...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen