RH #158Interview

IVORY TOWER

Im hohen Norden schläft der Metal

Auf ihrer Mission, den Progressive Metal massenkompatibel zu machen, meckern IVORY TOWER schon mal an den heiligen Kühen der Szene herum. Mit dem gelungenen Zweitling „Beyond The Stars“ im Rücken haben sie aber auch allen Grund, sich weit aus dem Fenster zu lehnen.

»Es ist unser absolutes Ziel, die Melodik nicht zu kurz kommen zu lassen, damit die Leute nach einem Gig die Songs im Auto vor sich hin summen«, weiß Sänger André Fischer zu berichten. »Wir schmeißen lieber einen Part raus, wenn er uns überflüssig erscheint, als dass wir die Stücke total vollpacken. Stattdessen schreiben wir Hooklines, die sich im Kopf festsetzen und mehrfach wiederholt werden.« (Werden das nicht alle Hooklines? - Red.)

Mit dieser Herangehensweise unterscheiden sich die Kieler deutlich von so manchem Konkurrenz-Act, der meint, sich mit aberwitzigen Kunststücken ins Rampenlicht frickeln zu müssen, und dabei das Gespür für den roten Faden verliert.

»Exakt. Ich habe zum Beispiel Dream Theater letztens live gesehen. Zum Schluss haben sie ein Medley gespielt, in dem sie viele alte Tracks unterbrachten und miteinander verbanden. Ich konnte das einfach nicht mehr nachvollziehen. Es ist doch seltsam, wenn jemand wie ich, der selbst ähnliche Mucke macht, die Übersicht verliert. Auf so was haben wir bei IVORY TOWER keinen Bock.«

Daher hat die Band es auch nicht nötig, sich bei anderen Proggies irgendwelche Ideen zusammenzuklauen.

»Ich sehe die Szene eh nicht als Konkurrenz. Ich höre mir die Gruppen an,...

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