RH #158Interview

BLAZE

Kraft durch Verlust

Anderthalb Jahre war es totenstill um BLAZE BAYLEY. Interview-Anfragen ließ der geschasste Iron Maiden-Interims-Frontmann unbeantwortet, weil er sich erst nach Fertigstellung seines ersten Soloalbums zu Wort melden wollte. Besagte Scheibe, „Silicon Messiah“, liegt nun vor und beeindruckt Fans wie Skeptiker gleichermaßen.

Die Reaktionen auf „Silicon Messiah“ waren fast überall gleich: Songs dieses Kalibers hatte Blaze Bayley und seiner neuen Band kaum jemand zugetraut - zumal weder gesangliche noch produktionstechnische Schwächen auszumachen sind. „Der kann ja doch singen, wenn er will!“, staunten selbst Bayley-Gegner, die dem so oft belächelten Engländer, der nie aus Bruce Dickinsons Schatten heraustreten konnte, eine deutliche stimmliche Weiterentwicklung bescheinigen mussten.

»Das liegt vor allem daran, dass das neue Album hundertprozentig auf meine Stimme zugeschnitten ist«, erklärt Blaze, der sich über die Komplimente von allen Seiten freut. »Natürlich war mir klar, dass mich die Leute als Sänger noch kritischer als vorher beäugen würden. Aber ich weiß genau, wie ich meine Stimme am effektivsten einsetzen kann, und habe jetzt die Möglichkeit, das Songwriting und auch die Produktion genau auf meine stimmlichen Fähigkeiten zuzuschneiden. „Silicon Messiah“ enthält exakt die Musik, die ich auch privat hören will: echte, unverfälschte Metal-Songs, kraftvolle, mächtige Gitarren und starke Melodien, die zu meiner Stimme passen. Ich musste keinen einzigen Ton einsingen, der nicht...

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