RH #154Interview

SUCH A SURGE

Quietschvergnügte Spielverderber

Kaum eine Band - und erst recht keine deutsche - ist in den letzten Jahren so konsequent ihren eigenen Weg gegangen wie SUCH A SURGE. Mit einer gesunden Portion Eigensinn haben sich die Braunschweiger gegen diverse Widerstände durchgesetzt und nun mit „Der Surge Effekt“ ihren (vorläufigen) Zenit erreicht.

Die willensstarke Umsetzung der eigenen Visionen - ganz gleich ob in musikalischer Hinsicht oder im Management-Bereich - zeichnet SUCH A SURGE aus. Das Ergebnis der bewußten Auseinandersetzung mit der Szene und dem Business sind enorm viele stilistische Facetten, garantierte künstlerische Freiheit sowie die Kontrolle über die äußerst korrekten Ticket- und Merchandise-Preise.

»Wir haben nie etwas bewußt geplant, sondern immer intuitiv gehandelt«, sagt Gitarrist Dennis rückblickend. »Anfangs waren wir zwar noch ganz schön naiv, aber im Laufe der Jahre haben wir immer mehr die Zusammenhänge durchschaut und ein gutes Gespür für das entwickelt, was richtig ist. Beispielsweise wurden wir von einigen Seiten massiv für unsere zweite Scheibe „Agoraphobic Notes“ kritisiert, weil sie angeblich zu sperrig und düster klingt. Sie hat sich zwar tatsächlich nicht so gut verkauft, ist aber neben „Der Surge Effekt“ nach wie vor mein Lieblings-Surge-Album, weil die Atmosphäre darauf so intensiv ist. Das Ausleben der negativen Stimmung war ein enorm wichtiger Schritt, der befreiend gewirkt und erst die „Was Besonderes“-Scheibe ermöglicht hat. Die positiven Erfahrungen mit den melodischen...

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