RH #153Interview

GROPE

Früher evil, jetzt saucool

Die Metamorphose der Dänen GROPE hat was: Zunächst schipperte der Vierer aus Aarhus im Kielwasser von brachialen Neo-Thrash-Acts wie Pantera. Daraus entwickelte sich nach und nach eine bärenstarke, groovige Metal/Rock-Formation in der Tradition von Kultkapellen wie Soundgarden, C.O.C. oder Kyuss.

Erfreuliche Konsequenz: Die Nordmänner um Gitarrero und Produzent Tue Madsen, die den runderneuerten Sound auf ihrem aktuellen Opus "Intercooler" als "soul with distortion" umschreiben, mußten sich im Soundcheck der Dezemberausgabe nur ihren Landsleuten und Labelkollegen von Artillery geschlagen geben.

»Als wir die Band ´94 ins Leben riefen, wählten wir unseren Bandnamen bereits in dem Bewußtsein, daß wir uns eines Tages vermutlich in eine andere musikalische Richtung entwickeln würden«, erzählt Tue Madsen.

Klare Sache: GROPE heißt frei übersetzt nämlich nix anderes als "tasten" oder "sich seinen Weg im Dunkeln ertasten".

»Nachdem wir unser zweites Album "The Fury" aufgenommen hatten, fingen wir plötzlich an, deutlich Rock-orientierteres, melodischeres Material zu schreiben. Deshalb hatte unsere dritte Platte "Desert Storm" auch nicht mehr viel mit dem Thrash Metal-lastigen Sound der beiden Vorgänger zu tun. In dieser Richtung wollten wir dann auch weitermachen. Bei unserem Sänger Per waren wir nicht so sicher, ob er noch der richtige Mann für den Job war, weshalb wir ihn gegen Alex Clausen austauschten. Einige Leute werden jetzt sicher denken, daß wir aus Kalkül kommerziell...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen