RH #152Interview

VADER

Die Panzerhühner gackern wieder

Es gibt im Death Metal-Sektor nur sehr wenige Bands, die sich kompromißlos treu bleiben und um stilistische Veränderungen einen meilenweiten Bogen machen. Einer dieser seltenen Fixsterne am Todesbleifirmament sind VADER, die im März mit "Litany" ihr fünftes Studioalbum vorlegen werden. Wir hatten Gelegenheit, bereits vorab in einige der neuen Songs reinzuhören.

Danzig im November ist gelinde gesagt ziemlich deprimierend. Die gesamte Umgebung verschmilzt zu einer bleigrauen Masse und gibt der polnischen Hafenstadt ein häßliches Antlitz. Sänger/Gitarrist Peter und Klampfer Mauser scheint dies jedoch wenig zu kratzen, als sie gemeinsam mit Produzent Adam Toczko im chaotisch-rustikalen, weil noch im Aufbau befindlichen Red-Studio zu einer improvisierten Listening-Session bitten. Improvisiert deshalb, weil die Jungs noch mitten in den Aufnahmen stecken, so daß die sechs vorführreifen Stücke allesamt ohne Baßbegleitung aus den Speakern tönen und lediglich drei Songs bereits mit Vocals versehen sind. Doch auch in dieser abgespeckten Variante wird schnell deutlich, daß VADER kein Jota von ihrem Kurs abgewichen sind.

* ´Litany´ ist definitiv Old School, lebt von eingängigen Shouts und ist absolut abschädeltauglich. Eine sichere Bank für kommende Liveaktivitäten.

* ´The One Made Of Dreams´ präsentiert sich als ultrakurzer Nackenbrecher mit brutalem Killerdrumming und sehr rohem Gesang. Laut Peter wird das komplette Album noch einige weitere kurze Kracher dieses Kalibers enthalten.

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