RH #148Interview

GARDENIAN

Stammplatz oder Ersatzbank?

"Soulburner" war mit Sicherheit die größte Überraschung der August-Richterskala. Das neue Album der Göteborger Melodic-Deather GARDENIAN konnte einen geradezu sensationellen zweiten Platz ergattern, und genau genommen haben die Jungs exakt die Scheibe abgeliefert, die man eigentlich von ihren Kollegen In Flames erwartet hatte.

Während aber In Flames auf ihrem neuen Longplayer auf Nummer sicher gingen und stilistisch keinen Millimeter von der bekannten Göteborg-Schule abgewichen sind, blicken GARDENIAN über den Tellerrand hinaus und integrieren zahlreiche artfremde Elemente in ihren Sound, wodurch "Soulburner" weitaus mehr Abwechslung bietet als viele Konkurrenzprodukte.

Aber was hatten GARDENIAN auch schon groß zu verlieren? Ihr Debütwerk "Two Feet Stand" war sicher grundsolide, aber keineswegs spektakulär, und wurde über das kleine französische Listenable-Label mehr schlecht als recht vertrieben. Eine angekündigte Europa-Tour mit Cannibal Corpse kam auch nicht zustande.

»Leider war unser Label seinerzeit nicht in der Lage, uns gewisse finanzielle Sicherheiten zu bieten«, blickt Gitarrist Niclas Engelin zurück. »Neben den üblichen Unkosten für den Tourbus, Roadies etc. wollten wir auch noch ein bißchen Kohle für uns selbst haben, damit wir, wenn wir von der Tour zurückkehren, unsere Rechnungen begleichen können und nicht von den Vermietern vor die Tür gesetzt werden. Aber diese Kohle gab unser Budget leider nicht mehr her.«

Daraus schließe ich, daß ihr alle...

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