RH #143Interview

HADES

Heißer Draht ins Glück

Im letzten RH wurden die Pioniere des Techno-Thrash von Herrn Schäfer mit lobenden Worten bedacht: „HADES verweigern sich liebgewonnenen Konventionen. Die Szene könnte mehr Querdenker dieser Sorte vertragen.“ Der Band gelang zwar nie der ganz große Wurf, in Szenekreisen genießt sie jedoch einen Ausnahmestatus. Hauptsongwriter Dan Lorenzo äußert sich zur überraschenden Reunion und zum Comeback-Album „$avior$elf“.

Die Wette, daß sich HADES aus heiterem Himmel reformieren würden, hätte wohl kein seriöser Metal-Buchmacher angenommen. Das Unternehmen war ja schon einmal gescheitert. 1995 brachten die Pioniere des Techno-Thrash mit „Exist To Resist“ ebenfalls eine Reunion-Scheibe auf den Markt, segneten aber wenig später erneut das Zeitliche. Überhaupt scheint über der Band aus New Jersey schon seit frühesten Tagen eine dunkle Wolke zu schweben. „Konstanz“ gehörte allenfalls in jener Zeit zum HADES-Wortschatz, als das Debüt „Resisting Success“ und das Folgewerk erschienen, selbstironisch „If At First You Don´t Succeed...“ betitelt. Wohlgemerkt: Wir reden über die Jahre 1987 und 1988...

Danach lief die Band-Karriere komplett aus dem Ruder. Interne Querelen, miese Plattenverträge - all das sorgte dafür, daß man schließlich entnervt das Handtuch warf. Mit Alan Tecchios Abgang zu Watchtower verlor man Lorenzos unabdingbaren Partner. Dennoch kreuzten sich die Wege der beiden wieder. Non-Fiction hieß die Band, in der die HADES-Köpfe spielten, die aber nicht HADES heißen durfte. Das...

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