RH #141Interview

NEVERMORE

Nutzlos in Seattle

NEVERMORE sind - genau wie ihre Vorgängerband Sanctuary - eine Bank. Immerhin hat Warrel Dane, Sänger und Kopf der Seattle-Power-Metaller, noch nie Durchschnitt abgeliefert. Daß sich das auch mit „Dreaming Neon Black“, dem dritten Full-length-Album der Band, nicht geändert hat, bestätigt uns Kaiser Boris, seines Zeichens eingefleischter NEVERMORE-Jünger.

 

"Ja, klar, höhö. Es ist halb drei morgens, aber das macht nichts, weil ich ein Nachtmensch bin. Ist quasi die beste Zeit für mich", bestätigt Warrel Dane meine Vermutung, daß es am anderen Ende der Leitung nicht gerade taghell ist, als das Telefon eines Mittags bei mir klingelt. Doch was soll´s? Mit so einem Album im Rücken würde ich auch die Nacht zum Tage machen, obwohl sich der Release-Date einige Male verschoben hat, bevor es Anfang Januar dann endlich soweit war.

"Ja, die Scheibe sollte bereits vor einigen Monaten erscheinen. Das Problem war, daß wir das Studio nicht zu dem Zeitpunkt entern konnten, als wir wollten. Neil Kernon, unser Produzent, war ebenfalls nicht frei, und da wir wußten, daß wir nur mit dieser Kombination das beste Ergebnis erzielen können, mußten wir warten. Als das Album dann im Kasten war, wollten Century Media das Teil allerdings nicht mehr - wie vorgesehen - im November, sondern eben erst im Januar veröffentlichen. Ich hoffe, daß die Leute, die auf das Album gewartet haben, nicht allzu enttäuscht sind, daß es so lange gedauert hat. Bei der „The Politics Of Ecstasy“-Scheibe war es ja damals...

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