RH #140Interview

MOTHER'S ARMY

Schweiß, Qualm & Bier

Er gilt als einer der fleißigsten und umtriebigsten Musiker der Heavy-Szene. Nach Klassikern wie „Straight Between The Eyes“ von Rainbow, „Odyssey“ von Malmsteen und dem Ausstieg bei Deep Purple ist es zwar ein wenig ruhiger um das Stimmwunder Joe Lynn Turner geworden, doch mit Bob Daisley, Jeff Watson und Aynsley Dunbar hat Turner eine illustre Altherrenriege um sich geschart, die es auf ihrem zweiten Album „Fire On The Moon“ so richtig krachen läßt.

Läßt sich MOTHER´S ARMY überhaupt als vollwertige Band ansehen? Oder ist es eher ein kurzfristiges Projekt?

"Was hat heutzutage schon ewig Bestand? Ich habe jahrelang in festen Bands gespielt, heute genieße ich die musikalische Freiheit. Ich muß nicht mehr aufs Geld schauen und kann mit den Leuten zusammenarbeiten, auf die ich Lust habe. Eine feste Band limitiert dich schon enorm und nimmt dir unter Umständen auch einiges von der Kreativität. Ich würde mich natürlich freuen, wenn sich die Sache mit MOTHER´S ARMY zu einer festen Geschichte entwickeln würde. Ich habe immer mit sehr starken Persönlichkeiten zusammengearbeitet, und ob das nun Ritchie Blackmore, Jon Lord, Yngwie Malmsteen oder wer auch immer war, ich war immer „nur“ der Sänger der Band. Das ist auf Dauer nicht sonderlich befriedigend, auch wenn diese Zeit zweifellos die erfolgreichste meiner Karriere war."

Das zweite Werk der All-Star-Band überzeugt mit kräftigen Riffs und genialen Melody-Lines. Anders als beim eher ruhigen Vorgänger „Planet Earth“ zeigt die...

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