RH #140Interview

MOLOTOV

Schwule Cowboys lernen Spanisch

Drei Mexikaner und ein Ami erobern mit ihrem Rage Against The Machine-goes-Tarantino-Sound die Welt. Nach Südamerika und Spanien ist nun Deutschland dran.

Dabei fing alles ganz harmlos an: Im Dezember ´95 gründeten sich MOLOTOV just for fun. Als sie ein Jahr später einen großen Nachwuchswettbewerb gewannen, war das die Initialzündung, die Sache professioneller anzugehen. Dieser Entscheidung fiel die Rhythmus-Sektion zum Opfer. Die neue beinhaltet mit Drummer Randy auch einen US-Amerikaner.

"Ich komme eigentlich aus New Orleans, zog aber schon vor sechs Jahren nach Mexico City, weil mein Vater dorthin versetzt wurde. Die Sprache bereitet mir keine Probleme, und wegen der lockeren Lebensart gefällt es mir hier ohnehin besser", zeigt er sich schon fast eingebürgert.

Mit MOLOTOV, zu deren Einflüssen Metal, Rap und Latin zählen, ging dann alles sehr schnell. Sie bekamen einen Major-Deal bei Universal, spielten ihr Debüt „?Dónde Jugarán Las Ninas?“ ein und fahren seitdem auf der Siegerstraße. Als eine der wenigen mexikanischen Bands feiern MOLOTOV nämlich nicht nur in ihrer Heimat (Dreifach-Platin), sondern auch international große Erfolge. So sind sie - abgesehen von Brasilien (wo ja bekanntlich Portugiesisch und nicht Spanisch Landessprache ist) - in ganz Südamerika in den Charts vertreten und waren schon in Costa Rica, Kolumbien, Guatemala, Venezuela, Panama, Chile, Uruguay, Paraguay und Argentinien auf Tour. Außerdem haben sie einen Abstecher nach Spanien gemacht, wo sie...

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