RH #137Interview

CHROMA KEY

Mäusejagd per Video

Unabhängig, kompromißlos und Mut zum Risiko - drei Eigenschaften, wie sie Ex-Dream Theater-Keyboarder Kevin Moore und seine (musikalische) Lebensauffassung nicht treffender umschreiben könnten. Geschlagene vier Jahre ist es mittlerweile her, seit das eigensinnige Multitalent beim Traumtheater mit "Awake" seine Abschiedsvorstellung gab. Der Neuanfang steht seit ein paar Tagen in den Läden: CHROMA KEYs "Dead Air For Radios".

"Ich brauchte nach meinem Ausstieg einfach eine Luftveränderung - also habe ich meinen Kram gepackt und bin in den mittleren Westen abgehauen. Zusammen mit einem Freund habe ich mich in mein Auto gesetzt und bin losgefahren - ohne große Pläne. Santa Fé in New Mexiko hat uns von Anfang an gefallen, und außerdem gab das Auto in der Gegend auch noch seinen Geist auf; also sind wir hängengeblieben. Ich lebte ein ganzes Jahr dort. Die ersten paar Monate habe ich rein gar nichts getan und dann nach und nach angefangen, Songs zu schreiben."

Die meisten Leute, speziell natürlich die geschockte Dream Theater-Fangemeinde, hielten Moore damals wahrscheinlich für einen introvertierten Spinner, der einer Band den Rücken kehrte, die nach dem Erfolg von "Images & Words" unmittelbar vor dem großen Durchbruch stand.

"Es wäre mir selbst und auch den anderen in der Band gegenüber einfach nicht ehrlich gewesen, nur wegen der Kohle dabeizubleiben. Ich habe schon zwei Jahre vor meinem Ausstieg gemerkt, daß ich mich immer mehr in eine andere Richtung entwickelte, und diese...

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