RH #136Interview

DAN SWANÖ

Turn loose the Swanö

Der Name DAN SWANÖ gehört zur schwedischen Death Metal-Szene wie falsche Versprechungen zur Bundestagswahl. Als Leiter des Unisound-Studios mischte Swanö Genre-Meilensteine im Akkord ab, und mit seinen eigenen Projekten trug er maßgeblich zur stilistischen Vergrößerung der Todesblei-Schublade bei. Das Bemerkenswerte daran: Swanö ist gerade mal 25 Jahre alt und hat eigentlich gar keine Zeit für Musik.

Nach zahllosen Releases unter verschiedensten Flaggen versucht es Swanö nun zum ersten Mal mit einer Platte, die seinen eigenen Namen trägt. Daß „Moontower“ als Solowerk konzipiert ist, reicht allerdings nur bedingt dazu aus, den Swanö-Stempel auf der CD-Hülle zu erklären, denn auch einige andere Projekte des Schweden waren mehr oder weniger komplette Alleingänge.

"„Moontower“ ist meine erste Scheibe mit sehr persönlichen Texten", plaudert der redselige Skandinavier drauflos, während im Hintergrund Sohnematz John mit Nachdruck darauf hinweist, daß seine Sangeskünste denen des Herrn Papa zumindest in puncto Lautstärke absolut ebenbürtig sind. "Für Edge Of Sanity mußte ich immer über das Ende der Welt, Dämonen und ähnlichen Quatsch philosophieren, was mir aber scheißegal war, da ich mir die Scheiben nach dem Mixen eh nie wieder anhörte. Richtig gefallen haben mir nur die Texte der ersten beiden Alben.

Es ist okay, Lyrics zu verfassen, zu denen man eine gewisse Distanz hat, schließlich handeln Stephen Kings Bücher auch nicht immer von ihm selbst. Auf „Moontower“ habe ich jedoch...

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