RH #134Interview

SUCH A SURGE

Der depressive Stachel im Hintern

Obwohl es einige Mitmenschen uncool finden, SUCH A SURGE zu mögen, zählen die sympathischen Braunschweiger zu Deutschlands führenden Crossover-Acts. Das belegt das programmatisch betitelte dritte Album „Was Besonderes“ mehr denn je.

Beim letzten Interview stand der Drummerwechsel zur Diskussion. Damals meinte Axel, daß sich beim nächsten Album zeigen werde, wer die bessere Entscheidung getroffen hat: Daniel, der sich zugunsten des psychischen Wohlbefindens von den Zwängen des Profimusikerdaseins verabschiedete, oder die Band, die ihren Weg fortsetzte. Wer hat denn nun die richtige Wahl getroffen?

"Ich denke, beide", resümiert der Bassist. "Daniel geht es derzeit sehr gut - uns allerdings auch. Die „Agoraphobic Notes“-Phase war äußerst negativ und hat uns alle depressiv gemacht. Glücklicherweise konnten wir uns jedoch am eigenen Schopf wieder aus diesem Tief herausziehen, so daß wir den Spaß am Musikmachen neu entdeckt haben und nun mit „Was Besonderes“ eine Platte vorlegen können, auf die wir wirklich stolz sind."

Wichtig dafür waren vor allem zwei Sachen: das zwischenmenschliche Klima innerhalb der Band und das Nebenprojekt Pain In The Ass. Spaßvogel Antek konnte sich mittlerweile bestens in die Band einfügen, und der Ausstieg von DJ Royal T hatte einen weiteren positiven Effekt.

"Wir verstehen uns nach wie vor gut mit ihm, aber er ist halt ein Lebenskünstler, der einfach mal für einige Monate verschwindet, ohne daß jemand weiß, wo er steckt. So kann man natürlich nicht...

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