RH #133Titelstory

CRADLE OF FILTH

Auf den Spuren der Addams Family?

Die Welt ist aus den Angeln gehoben worden, denn die talentierte Speerspitze des Black Metal kauft alten Rock-Heroen den Schneid ab. An vorderster Front mit dabei: CRADLE OF FILTH.

Die bekanntesten Vertreter der pechschwarzen Szenerie lassen sich nicht mehr mit Begriffen wie "Underground" oder "Musik für eine extreme Minderheit" verniedlichen oder verklären. Black Metal - eine in allen Belangen gleichermaßen radikale wie revolutionäre Strömung zeitgenössischer Rockmusik - ist längst dem kommerziellen, aber auch dem gesellschaftlichen Schattendasein entwachsen. Und das zu Recht, denn Bands wie Dimmu Borgir, Emperor, Naglfar oder eben CRADLE OF FILTH verstehen es, auf beeindruckende Weise die für immer unvergessen bleibende Musik alter Maiden, Priest oder Slayer mit der populären Endneunziger-Komponente des Metal zu paaren. Und irgendwann werden Rockfans über die historische und inspirierende Nachwirkung eines Albums wie "Cruelty And The Beast" ganz sicher genauso streiten und fachsimpeln, wie wir es heute über "Reign In Blood" oder "The Number Of The Beast" tun.

Fachsimpeln - das ist auch ein Metier von Dani, Frontvampir bei CRADLE OF FILTH. Doch beginnen wir erst mal mit dem Underground: Dani, euer aktuelles Album "Cruelty And The Beast" bietet eine Stunde lang exzellente Musik, reich an Farben und Facetten. Die Scheibe glänzt durch einen ausgesprochen guten Sound und detailverliebtes Artwork. Kurz: ein rundum professioneller Release. Alles Gründe für den selbsternannten...

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