RH #133Interview

HADES ALMIGHTY

Die Härtesten

HADES aus Norwegen (nicht zu verwechseln mit den US-Power-Metallern) gehören zu den unterbewertetsten Bands der Black Metal-Szene. Mit ihren gewaltigen, schleppenden Schlachthymnen setzen sie nicht nur Akzente in puncto Musikalität - sondern lassen darüber hinaus alle Konkurrenten aus der Black Metal-Szene mühelos hinter sich, wenn es darum geht, die härteste Band des Genres zu ermitteln!

Sicher, „Härte“ ist ein Begriff, den jeder anders definiert. Gerade in der Black Metal-Szene werden viele zuerst an Bands wie Marduk oder Dark Funeral denken, die vor allem Tempo machen - aber in meinen tauben Ohren sind diese Bands Waisenknaben im Vergleich zu HADES, wenn es um wahre Urgewalt und Brutalität geht. Mit majestätischen, schweren Riffs und düsteren, von norwegischer Folklore beeinflußten Melodien überrollt das norwegische Quartett so ziemlich alles, was bisher in meinem CD-Player gelandet ist. Auf drei Tonträgern - dem ´93er Demo „Alone Walkyng“ (1996 auf CD wiederveröffentlicht), dem ´94er Debüt „...Again Shall Be“ und dem zweiten Longplayer „The Dawn Of The Dying Sun“ (Anfang ´97) - haben sich HADES bisher verewigt, und alle drei Releases sind absolut unverzichtbar, wenn man auf pechschwarzen (Doom-)Metal steht - und dennoch sind HADES über Black Metal-Kreise hinaus bislang völlig unbekannt.

»Tja, das liegt wohl daran, daß wir bisher bei einem kleinen amerikanischen Label unter Vertrag standen und bis vor kurzem nicht touren konnten«, meint Bassist und Frontgrunzer Janto...

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