RH #131Interview

THE BRUISERS

Handeln statt labern

In regelmäßigen Abständen bescheren uns die BRUISERS aus Boston schöne, dreckige StreetPunk-Sahnestückchen, die eine prima Symbiose aus altem Insel-Punk und Social Distortion-mäßigem Westcoast-Sound bieten. Anläßlich der neuen Scheibe „Molotov“ befragten wir Sänger Al Barr.

»Wir hoffen, die Leute realisieren, daß die BRUISERS immer noch da sind, trotz aller Line-up-Wechsel und Labelprobleme.«

"Nicht unterkriegen lassen" lautet hier also die Devise. Seit nunmehr zehn Jahren rocken die BRUISERS jetzt schon durch die Lande und pures, unverfälschtes Entertainment steht noch immer im Vordergrund der Show.

»Wir wollen, daß unsere Konzertbesucher einfach Spaß haben und verdammt gut unterhalten werden. Ich stelle die Songs vor, ich stelle die Band vor, und dann gibt's die schnörkellose Streetpunk-Vollbedienung. Auf das Vorpredigen einer bestimmten Meinung haben wir keinen Bock. Meinungen sind wie Arschlöcher, jeder hat eins. Wir wollen Shows spielen und keine Diskussionsrunden starten. Bei Schlägereien im Pit brechen wir allerdings sofort ab und versuchen zu schlichten, indem wir den Kontrahenten vermitteln, warum wir, Band und Publikum, hier sind. Nämlich um gemeinsam eine gute Zeit zu haben.«

Eine ganze Reihe Bands dieses Genres verdiente sich in letzter Zeit mit ein paar MTV-Hits und mehr oder weniger auf Punk getrimmten Veröffentlichungen eine goldene Nase, bevor sie wieder von der Bildfläche verschwand. Kommt da bei einer Gruppe, deren Mitglieder seit 1982 in der Szene...

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