RH #129Interview

MIKE TRAMP

Wenn der Weiße Löwe zweimal klingelt

Freak Of Nature und laute Gitarren sind vorerst passé, einstweilen versucht sich MIKE TRAMP als Solist und heimst mit seinem ersten Alleingang „Capricorn“ im stilistischen Fahrwasser von Petty, Young & Co. reihenweise positive Reviews ein. Trotz der neuen Richtung hat der zunächst als Sänger der unvergessenen Melodic-Kings White Lion zu Ruhm und Reichtum gekommene Däne mit US-Wohnsitz seine musikalische Vergangenheit aber keineswegs aus den Augen verloren. Gut möglich, so enthüllt er im RH-Zwiegespräch, daß der Weiße Löwe schon bald wieder brüllt...

Nachdem du bei Freak Of Nature noch ordentlich am Volume-Regler gedreht hast, überraschst du auf deinem ersten Soloalbum „Capricorn“ mit reichlich ruhigen, relaxten Tönen. Hat satte Distortion bei dir ausgedient?

"Zumindest bei dieser Art Musik, die einfach keinen lauten Gitarristen braucht. „Capricorn“ steht mehr in der Tradition von Musikern wie Tom Petty, Bruce Springsteen oder Neil Young, die ich immer wieder gerne auflege, wenn ich mir nicht gerade Klassiker meiner Lieblingsbands Thin Lizzy und Queen reinziehe. Als Songwriter haben mich diese Leute mindestens genauso geprägt wie Lynott oder Mercury. Sie schreiben ihren Kram in der Regel auf einer akustischen Klampfe und bringen die Nummern erst nachträglich in stromverstärkte Form. Mit dieser Arbeitsweise habe auch ich mich immer schon am wohlsten gefühlt. Bei White Lion und auch bei Freak Of Nature sind die meisten Songs so entstanden - die fetten Riffs kamen erst später...

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