RH #126Interview

IVANHOE

Aus alten fehlern lernen

Auf ihrer dritten Platte „Polarized“ haben IVANHOE eine Wandlung vom verschachtelten, komplexen Progrock zu straighteren, metallischeren Nummern vollzogen. Verdächtig erscheint in diesem Zusammenhang die Tatsache, daß die Jungs seit ihrer letzten Platte „Symbols Of Time“ den Gitarristen gewechselt haben. Sänger Andy B. Franck übernahm die Beweisführung.

"Es gibt mehrere Gründe für die Veränderungen. Nach „Symbols Of Time“ stellte sich heraus, daß unser damaliger Gitarrist Chuck den Bezug zu unserer Musik verloren hatte, und daher verpflichteten wir Achim Welsch als Ersatz. Achim stammt aus der Urbesetzung von IVANHOE und hat auf dem ‘88er Demo „Behind The Wall“ Gitarre gespielt und gesungen. Außerdem war er während der letzten Jahre als Livemischer für uns aktiv, so daß er die Songs bestens kannte. Er stieß bereits wenige Monate nach „Symbols Of Time“ zu uns und konnte sich daher voll am Songwriting für die neue Platte beteiligen. Wir wollten von dem Progressive-Image weg, und Achim hat eine straightere Art, Songs zu schreiben, so daß er perfekt zu uns paßt."

Woher rührt der Sinneswandel?

"Ich war nie so sehr ein Freund der vordergründig progressiven Musik. Für mich besteht die Herausforderung eher darin, musikalisches Können so darzustellen, daß die Lieder für jeden Konsumenten nachvollziehbar sind, der Fachmann aber dennoch vom Niveau der Songs beeindruckt ist. Während „echte“ Progbands hauptsächlich mit Takt- und Rhythmuswechseln arbeiten, variieren wir viel lieber die...

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