RH #121Interview

RYKER´S

Long Live The Loud!

Kassels rüpelhafteste Rabauken, die RYKER´S, sind der lebende Beweis für die These, daß sich Knochenarbeit auszahlt: Nachdem sie in den letzten Jahren so ziemlich jede Bühne der Republik zu Kleinholz verarbeitet haben, stehen sie nun vor dem „Durchbruch“ - falls man diesen Begriff im Zusammenhang mit einer Hardcore-Band überhaupt benutzen darf...

Denn eine solche sind die RYKER´S (das irreführende Apostroph kommt von „Ryker´s Island“) zweifellos - auch wenn sie aus „echten“ Metallern bestehen. Genau, liebe Hardcore-Gemeinde, ihr könnt jammern, solange ihr wollt - aber ihr werdet die bittere Pille schlucken müssen: Eure Jungs hören echten, widerlich klischeehaften, gewaltverherrlichenden, doofen, ideologisch wertlosen Achtziger-Dumpfbacken-Metal. Bite the bullet, suckers!

Okay, okay, schon gut. Eigentlich wollte ich diese Story auch nicht mit einem Loblied auf den guten alten Metal beginnen, sondern mit einer Anekdote aus Holland, genauer: aus Eindhoven. Der Anlaß: das Dynamo Open Air ´96. Der Ort: irgendwo hinter der Bühne. Die Personen: RYKER´S-Grobi (übrigens einer von zwei Gitarristen der Band) und ein nicht mehr ganz zurechnungsfähiger Rock Hard-Vertreter, den wir der Einfachheit halber mal XY nennen...

XY hatte sich die grandiose Venom-Show angesehen und war noch zwei Stunden später so begeistert, daß er „Venom, Venom!“ brüllend mit vollen Bierbechern um sich warf. Einer dieser Becher traf Grobi, der ihn XY daraufhin „zurückbringen“ wollte. »Den Fettsack hau ich...

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