RH #115Interview

SKEW SISKIN

NEVER SURRENDER !

Sie sind nicht totzukriegen, auch wenn viele versucht haben, ihnen in den letzten Jahren ein Beinchen zu stellen: Die Berliner SKEW SISKIN wissen, was es heißt, ins kalte Wasser zu springen und dabei fast unterzugehen. Aber wie sagt man doch gleich: Was uns nicht umbringt, macht uns stärker...

Ende 1992 erschien das überragende Debüt der Berliner, „Skew Siskin“, das trotz bester Resonanzen nicht den erwarteten Erfolg brachte. "Wir hatten einen sensationellen US-Deal mit Giant Records, doch leider kam uns in Deutschland - kurz nach Veröffentlichung der Scheibe - ein Vertriebswechsel in die Quere, der uns fast das Genick gebrochen hätte", erinnert sich Sängerin Nina C. Alice, ein ungeheures Temperamentbündel sowohl auf als auch hinter der Bühne. "Die Platte lief gut an, die Kritiken waren klasse - und dann wurde das Album plötzlich für mehrere Monate vom Markt genommen. Damals, 1993, waren wir zusammen mit Accept auf Tour, und die Verkaufszahlen zogen gerade an, als das Aus kam. Unser Management meinte, wir sollten ´ne neue Platte machen, woraufhin wir ihnen ein Demo geschickt haben - von einer Nummer namens ´B4´, die wir zusammen mit Lemmy von Motörhead aufgenommen haben (und die auf der limitierten Bonus-CD des neuen Albums zu hören ist - Red.). Es hieß, das Ganze sei „zu altmodisch“, weil damals gerade Crossover-Sachen wie Helmet angesagt waren. Wir saßen also zwischen den Trendstühlen, wollten unsere Musik aber nicht ändern. Tja, und dann hat´s halt einige Zeit gedauert, bis wir eine neue Scheibe veröffentlichen konnten." ...

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