RH #114Interview

LETHAL

Vom deutschen Underground gerettet

Sie sind ein Relikt aus glorreichen US-Metal-Tagen. Ihr Debüt hat heute fast Kultstatus, und das neue Album "Poison Seed" wirkt daher auch beinahe wie das Wiedersehen mit einem lieben, alten Bekannten. Die Rede ist von der US-Combo LETHAL, die es nach fast sechs Jahren geschafft hat, ihrem Erstlingswerk einen Nachfolger zu verpassen. Grund genug für uns, mit Gitarrist Erik Cook ein kleines Pläuschchen zu halten.

 

Die Nachricht, daß es LETHAL noch gibt, gehörte zu den nettesten Überraschungen des letzten Jahres. Die Mini-CD "Your Favorite God" war das erste Lebenszeichen seit dem erstklassigen Debüt. Wie kam es zu der langen Abstinenz?

"Ach, da sind sehr viele Sachen zusammengekommen. Wir hatten seinerzeit 'ne Menge Hoffnungen in unser Debüt gesetzt, nur kam die Sache nie so richtig ins Rollen. Teilweise haben wir uns das aber auch selbst zuzuschreiben. Innerhalb der Band gab es einige Meinungsverschiedenheiten, die wiederum diverse Umbesetzungen zur Folge hatten. Dann ließen uns auch noch Metal Blade ziemlich im Regen stehen: Von den versprochenen Geldern für Tourneen und ähnliches haben wir nie etwas gesehen. Dazu kam, daß unsere erste Scheibe in den Staaten floppte. Witzigerweise fanden sich jedoch in Europa viele Fans. Wir haben in der Folgezeit eine Unmenge neuer Songs aufgenommen und hier und da auch Shows gespielt, aber ohne ein Label im Rücken hatten wir nicht die Spur einer Chance."

Die Jahre vergingen wie im Flug, ohne daß sich Weltbewegendes bei LETHAL tat....

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