RH #114Interview

THUNDERHEAD

Koitus interruptus

Bereits im vorletzten Heft haben wir über die Trennung von THUNDERHEAD und Frontmann Ted Bullet berichtet. Allerdings mit dem Hinweis, daß der Mann mit der Reibeisenstimme nach wie vor mit den Donnerköpfen auf Projektbasis anläßlich anstehender Plattenaufnahmen zusammenarbeiten würde.

 

»Das stimmt so nicht«, erklärt ein via Telefon aus England zugeschalteter Ted. »Richtig ist, daß ich THUNDERHEAD mit allen daraus resultierenden Konsequenzen verlassen habe und demzufolge auch für eventuelle Aufnahmetermine nicht mehr zur Verfügung stehe. Ich werde mich in Zukunft voll und ganz auf SONOFABITCH konzentrieren«.

Bullets neue Band, in der mit den Ex-Saxon-Leuten Steve Dawson (b.) und Graham Oliver (g.) sowie dem ehemaligen Saxon-, Motörhead- und Gary Glitter-Drummer Pete Gill drei alte Bekannte spielen, hat in England soeben ihr Debüt "Victim You" fertiggestellt und bereits einige Livegigs abgerissen. Ted, der von Tracks wie `Driving Sideways`, dem Titelstück oder der getragenen Nummer `Love Your Misery` schwärmt, bezeichnet den Stil von SONOFABITCH als "Motherfucker-Rock'n'Roll" und rechnet sich gute Zukunftsperspektiven aus:

»Die bisherigen Reaktionen sind allesamt positiv ausgefallen, und außerdem stehen wir momentan in Verhandlungen mit dem Leber/Krebs-Management in New York. Davon versprechen wir uns einiges...«

Weniger zufrieden war Herr Bullet übrigens mit der Leistung des Thunderhead-Managements, denn das sei der Hauptgrund für den Split gewesen. Keine Probleme gibt's...

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