RH #112Interview

SAPRIZE

Omlette Surprise

SARPRIZE sind zweifellos eine Ausnahmeerscheinung im immer gleichförmiger werdenden Crossover-Bereich, dem sich die drei Bremer gar nicht zugehörig fühlen. Kein Wunder, haben sie doch eine für dieses Genre alles andere als typische Vergangenheit: Sänger/Rapper Ben und Drummer GregCore spielten früher nämlich in den Death Metal-Bands Dustbin und Harmonizer, wovon heute noch die teils recht rauhen Vocals sowie Gitarren-Samples von Gruppen wie Slayer zeugen.

Waren SAPRIZE auf ihrem `93er Debüt „Alwayscutahead“ (das sogar in Amerika erschienen ist) noch zu fünft, auf dem Zweitwerk „No!“ immerhin noch zu viert, so sind sie inzwischen nur noch zu dritt. Dabei soll´s nun auch bleiben.

»Alex hat früher sowohl bei uns als auch bei Queerfish (die übrigens Such A Surge auf der jetzigen Tour supporten) gerappt, doch die zeitliche Belastung wurde ab einem gewissen Punkt zuviel, so daß er sich für eine der beiden Band entscheiden mußte. Das tat er vor zwei Jahren. Seitdem sind wir ein Trio und kommen als solches auch gut zurecht«, wie u.a. schon Touren mit Boo-Yaa T.R.I.B.E., Consolidated, Dubwar und Headcrash bewiesen haben.

„28203“ (der Titel ist übrigens die Postleitzahl des Stadtteils, aus dem die Jungs kommen) ist ein klasse Album, nur die Wahl der Single gibt mir Rätsel auf, da ´Our Time Will Come´ wegen seines z.T. grausam schiefen Gesangs den einzigen Ausfall der Scheibe markiert.

»Das kann man so nicht sagen«, widerspricht Ben. „Es kommt darauf an, wie man die Vocals...

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