RH #111Interview

THINK ABOUT MUTATION

BORN TO RAVE HELL

Um das tägliche Fitnessprogramm ausgeglichener zu gestalten und nicht nur die Nackenmuskeln zu trainieren, reichern die Sachsen von THINK ABOUT MUTATION ihren Headbangersound mit Techno-, House- und Breakbeat-Komponenten an. Daß das keinesfalls zu Lasten der Härte gehen muß, belegt ihr aktuelles Album „Hellraver“ eindrucksvoll.

Nach dem noch etwas unausgegorenen `93er Debüt „Motorrazor“ zeichnete sich bereits ein Jahr später mit „Housebastards“ die Ausnahmestellung der Mutanten ab. Sie stellten auf diesem Zweitwerk nämlich die unterschiedlichen Zutaten ihres Sounds gleichberechtigt nebeneinander, anstatt die Elektrokomponenten als bloßes Metal-Beiwerk oder Crossover-Alibi zu benutzen. Dadurch entwickelten sie vor allem im Rhythmusbereich, in dem neben Metal-Standards auch mal House- und Techno-Beats zum Zuge kommen, eine eigene Identität. Diese festigten sie mit der superben „Motorrazor `96“-Remix-EP und dem unlängst erschienenen dritten Longplayer „Hellraver“.

Dieser sollte allerdings schon etwas länger in den Läden stehen, wie Drummer Kay mißgestimmt erzählt: "Aus unerfindlichen Gründen wurde die Veröffentlichung kurzfristig um zwei Monate nach hinten geschoben. Wir hatten jedoch schon eine umfangreiche Tour gebucht, die wir nicht mehr canceln konnten, so daß wir im Mai praktisch ohne neues Album im Gepäck unterwegs waren. Bei „Housebastards“ gab es dasselbe Problem - nur umgekehrt. Die Scheibe wurde einfach zwei Monate früher als geplant veröffentlicht, die dazugehörige...

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