RH #111Interview

YELLOW CAR

KiltCore

Die Schotten YELLOW CAR sind mit ihrer Mixtur aus Pop und antiquarischem Punkrock exakt zur rechten Zeit am rechten Platz.

Das sehen auch diverse Major-Firmen so, die der Band schon seit geraumer Zeit die Türen einrennen.

»Nachdem wir uns drei Jahre auf einem kleinen Indie den Arsch aufgerissen haben, ist das nur fair«, zeigt sich Drummer Blair selbstbewußt. »Wir sind schon vor Veröffentlichung unseres ersten Albums mehrfach getourt, auch durch Deutschland (u.a. mit den Badtown Boys - Red.). Ich glaube, daß wir live gut rüberkommen. Wir schrammeln die Songs halt nicht nur runter, sondern geben uns echt Mühe.«

Wozu bis vor kurzem noch Schottenröcke und ein gewagtes Make-up gehörten. Letzteres lag irgendwo zwischen Kiss und norwegischen Höhlen-Combos.

»Mittlerweile haben wir davon aber langsam die Schnauze voll. Es war ein guter Gag, und wir kamen damit ins Gerede. Es hatte gewiß nix mit Kiss zu tun, und von irgendwelchen skandinavischen Black Metal-Acts habe ich noch nie im Leben gehört. Es ist einfach langweilig, daß alle Punk-Bands nur noch mit Shorts und T-Shirts rumlaufen. Unser Look geht eher in Richtung des klassischen Punkrocks.«

Also mehr in die Ecke des '77-Style-Poser-Outfits. Das paßt bestens zur Musik, die man als extrem melodiösen und rockigen Punk mit New Wave- und Pop-Touch bezeichnen kann.

»Es wäre eine Lüge, wenn wir behaupten würden, daß wir nicht auf die Buzzcocks, die Stiff Little Fingers und die Undertones stehen. Wir versuchen allerdings, diesen Sound...

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