RH #108Interview

DEFLESHED

Jeder Song eine Schlacht

Im schwedischen Todesbleilager wird mehr denn je auf Melodien und Bombast Wert gelegt, was Mikael Stanne von Dark Tranquillity bereits als den neuen nationalen Stil bezeichnete. Eine Band kümmert sich allerdings nur wenig um diesen gerade angesagten musikalischen Zeitgeist: DEFLESHED.

Die ersten Langrille der Band, "Abrah Kadavrah", bietet Todesblei in bester Old-school-Florida-Manier, dem man die nordische Herkunft kaum anhört.

"Unsere Musik kommt von Herzen", plaudert ein gut aufgelegter Gustaf Jorde, Basser und Sänger der Truppe, mit nicht mehr ganz lockerer Zunge (??? - Red.) in den Hörer. "Wir setzen uns ohne großartige Ideen zusammen und probieren einfach Sachen aus, bis uns das Gefühl sagt, daß der Song optimal und perfekt ist. Unsere Stücke müssen vor allem brutal, abwechslungsreich und interessant sein. Schnell werden sie von ganz alleine. Kurz: Jeder Song ist eine Schlacht."

1991, als der Elchtod bereits voll im Trend lag, wurde DEFLESHED gegründet. Doch von Trittbrettfahrerei will der Langholzbarde nichts hören.

"Auf keinen Fall war die Gründung ein Resultat des damaligen Death Metal-Booms. Wir spielten vorher alle schon in anderen Formationen, Kristoffer (Gitarre, Violine) bei Inanimate, Lars (Gitarre) bei Convulsion, Matte (Drums) bei Urticaria und ich bei Crematorium und ebenfalls bei Urticaria. Mit der Musik dieser Bands waren wir aber nicht einverstanden. Wir fanden uns zusammen, weil unsere Vorstellungen vom Death Metal einen gemeinsamen Nenner hatten:...

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