RH #108Interview

PSYCHO MOTEL

Ein Leben nach Iron Maiden

Während uns Iron Maiden auf ihrer letzten CD ein X für ein G (wie in „gähn“) vormachen wollten, überzeugen Ex-Mitglieder des einstigen UK-Metal-Flaggschiffs mit wirklich hörenswerten Alben. Ob Dennis Stratton mit der jüngsten Praying Mantis-Scheibe „To The Power Of Ten“, Bruce Dickinson mit „Skunkworks“ oder Adrian Smith mit „State Of Mind“, dem Debüt seiner neuen Band PSYCHO MOTEL - sie alle bürgen für qualitativ hochwertigen Sound. Für uns Grund genug, Adrian Smith telefonisch ins Gebet zu nehmen.

Dein erstes und für lange Zeit letztes musikalisches Lebenszeichen nach dem Ausstieg bei Iron Maiden war die ´89er AOR-Scheibe „Silver And Gold“ von Adrian Smith And Project alias A.S.a.P. Was hast du danach getrieben?

"Erstmal nichts. Ich spielte „Silver And Gold“ ein, als ich noch bei Maiden war. Und als ich die Band dann 1990 tatsächlich verließ, wußte ich zunächst nicht, wie es weitergehen sollte. Dem Split war ja keine lange Planung vorausgegangen. Ich hatte nur eines Tages festgestellt, daß mir das Thema Maiden nach zehn Jahren des unablässigen Album-Tour-Trotts nichts mehr gab und daß ich unbedingt eine Pause brauchte. Die dauerte etwa zwölf Monate, und in dieser Zeit blieb ich musikalisch völlig inaktiv.

Dann aber traf ich Jamie Stewart, den alten Basser von The Cult. Wir wurden Freunde und begannen, gemeinsam Songs zu schreiben. Einfach nur spaßeshalber. Wir waren beide in einer Phase, in der wir uns von allen Tour/Album-Verpflichtungen befreien wollten; Spaß war die...

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