RH #102Interview

SLICK

Eigenlob stinkt

Punk? Rock? Metal? Hardcore? Grunge? Noise-Core? Die Kategorisierung des SLICK-Sounds ist wirklich nicht einfach.

 

Macht aber nix, meint zumindest Gitarrist Arne.

 

"Als in den Achtzigern die SST-Bands - Minuteman, Black Flag oder Hüsker Dü - aufkamen, sprach man einfach nur von neuer amerikanischer Rockmusik. Ähnlich allgemein würde ich auch uns einordnen. Diese übertrieben klein aufgeteilten Schubladen sind doch eh albern. Pete (dr.) und ich stehen eher auf das AmRep-Zeug, Ali (v., b.) dagegen auf Pop-Punk-Bands wie All. Er verkörpert das Melodie-Element, Ali den Rhythmus. Und ich? Ich bin der Arsch."

 

Da ist der durch und durch sympathische Sunnyboy mal wieder viel zu bescheiden. Neben der nicht unerheblichen Gitarrenpower kümmert sich Arne nämlich zum Teil auch um die geschäftlichen Belange, was sich wegen seiner Business-Erfahrung quasi angebietet. Er arbeitet nämlich nicht nur bei Vielklang (u.a. stellte er die "Tribute To Prollhead"-Compilation zusammen), sondern betreibt nebenbei auch noch sein kultiges Singles-only-Label Trash City, auf dem auch die ersten beiden SLICK 7"-EPs "Coron Overdrive" und "Meat" erschienen. Daß das gelungene Longplay-Debüt (Review siehe RH 100) bei Subway erschienen ist, erklärt er damit, daß er sich ziemlich blöd vorkommen würde, seine eigene Platte zu promoten.

 

Überhaupt scheint sein oberstes Lebensmotto "Bescheidenheit ist eine Zier" zu sein - teils zum Leidwesen seiner Bandmates. Als er nämlich neulich Mudhoney-Sänger Mark Arm...

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