RH #102Interview

GOMORRAH

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Gute Thrash-Releases sind rar gesät. Heutzutage lassen sich nur noch echt Überzeugungstäter darauf ein, einer Musik zu frönen, deren kommerzielle Überlebenschancen besonders im trendabhängigen Vereinigten Königreich bei Null stehen.

Die Briten GOMORRAH müssen also mit dem Herzen dabei sein. Das beweist auch der Werdegang von Shouter Sven Olafson, dessen Death Metal-kompatiblem Gebrülle man beim besten Willen nicht anhört, dass er vor GOMORRAH in einer...

»Indie-Band, die ein bisschen wie Dinosaur Jr. klang«, agierte, was ihm hörbar peinlich ist. »Ich war nicht richtig mit dem Herzen dabei. Immer wenn ich allein war, legte ich erstmal 'ne Venom-Scheibe auf. Bei GOMORRAH kommen wir allesamt aus der guten alten Metalecke und sich sowohl mit Thrash als auch mit den klassischen Acts wie Maiden oder Priest aufgewachsen. Den gegenwärtigen Death Metal mag ich ebenfalls sehr. Durch diese Mischung wirken wir nicht allzu old-fashioned.«

Das Debüt-Album "Reflections Of Inanimate Matter" entstand bereits Ende 1993 und wurde bislang nur über das winzige Megapulse-Label in England veröffentlicht, bevor sich Black Mark die Scheibe griffen und mit leicht verändertem Artwork europaweit rausbrachten. Für die Mannen ist das Album zwar alter Tobak, dennoch möchten sie nicht über neues Material sprechen. Na gut, dass muss uns Sven stattdessen die Story erzählen, wie GOMORRAH es schaffen, Ex-Marillion-Shouther Fish dazu zu bringen, auf "Reflections..." ein kurzes Cameo zu spendieren.

»Wir hatten die...

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