RH #101Interview

THRENODY

Höhere Metallurgie

Es sei den Jungs von THRENODY gedankt, daß sie sich bereits auf der zweiten Scheibe “Bewildering Thoughts“ selbst entstaubt haben. Kein Überschall-Gitarrengewichse und Höllen-Gegrunze tönt aus den Lautsprechern, sondern feine Stückchen, die vor musikalischem Esprit strotzen. Rock Hard fragte nach den Gründen der Abspeck-Orgie.

So schlimm, wie der Vorspann klingt, war das Debüt “ As The Heavens Fall“ zwar nicht, aber die Musik der zweiten Scheibe hat sich doch ziemlich geändert, obwohl natürlich der Grundtenor weiterhin ein metallischer ist.

Sänger und Gitarrist René Scholten hört sich am Telefon wie ein Mensch an, der mit den Füßen auf dem Boden steht und alles daransetzt, seine musikalische Träume zu verwirklichen.

"Ich arbeite seit drei Jahren in einem Buchladen. Manchmal ziehen mich meine Kollegen wegen meiner Band auf: “Was willst du denn mit der Musik, damit hast du ja gar keine Chancen.“ Jahre vorher habe ich versucht, Ingenieurswesen zu studieren. Das hat mich relativ schnell gelangweilt. Irgendwann habe ich mich noch bemüht, ein Studium der Umwelttechnologie durchzuziehen, was ich wegen der Mathematik aber auch nicht sehr lange durchgehalten habe. Letztendlich landete ich bei den Musikwissenschaften. Allerdings scheiterte ich dort an einem Professor, der meinte, daß moderne Rockmusik nicht in dieses Fach gehöre. Mit ihm habe ich mir ziemlich heftige verbale Schlammschlachten geliefert."

Etwas kleinlaut fügt René an, daß er sich nicht getraut hat, diesem...

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