RH #101Interview

THEATRE OF TRAGEDY

Shakespeares Erben

Ganz im Gewand einer klassischen Tragödie kommt der selbstbetitelte Erstling der Norweger THEATRE OF TRAGEDY, der eine famose Mischung aus Dark Wave, Gothic, Doom, Klassik und traditionellen Metalsounds auffährt, daher. Echte Innovationen bleiben zwar aus, aber musikalische Kurzweil ist garantiert.

Drummer Hein Frode Hansen sieht´s ähnlich und ruft sich noch einmal den bisher folgenschwersten Einschnitt in der knapp dreijährigen History dieses außergewöhnlichen Septetts in Erinnerung. Wir schreiben das Jahr 1994...

"Wir waren gerade zwei Jahre zusammen und begannen mit den Arbeiten am ersten Demo, als wir auf Raymonds (Vocals) Freundin Liv Kristine Espenoes aufmerksam wurden. Sie ist ausgebildete Sängerin, und ihr Gesang paßte hervorragend zu unserem melodiösen Sound, so daß wir sie vom Fleck weg als permanentes Mitglied verpflichteten. Der ohnehin starke Kontrast zwischen den beiden Gesangsstilen wird noch durch die Tatsache verstärkt, daß die beiden privat auch ein Paar sind (klar, hört man sofort... - Red.). Die meisten Gesangsmelodien arbeiten sie zusammen aus, während Raymond die Texte schreibt. Produziert haben wir das Album selbst, wobei uns Dan Swanö als Engineer zur Seite stand."

Seht ihr euch eigentlich als Vorreiter einer neuen musikalischen Bewegung? In letzter Zeit hat vor allem Norwegen einen enormen Zuwachs an Doom- und Dark Wave-Combos zu verzeichnen.

"Klar, hier schneit und regnet es acht Monate im Jahr. Da wird man automatisch depressiv. Nein, es war...

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