RH #101Interview

LAKE OF TEARS

Tränen & Träume

Was auf dem Debüt-Werk "Greater Art" noch als passabler, aber nicht überragender Cemetary/Tiamat-Abklatsch begann, erstrahlt auf dem zweiten Album nun schon in voller Blüte: Aus den eher unauffälligen Schweden LAKE OF TEARS ist eine Band geworden, die momentan den kompletten Gothic Metal-Bereich toppt. Denn das Meisterwerk "Headstones" beinhaltet alles, was eine Platte aus diesem Metier braucht: zahlreiche finstere, tieftraurige Passagen, einen Schuss verträumter Romantik und grandiose Melodien. Kurzum: ein Meisterwerk.


Verantwortlich für dieses großartige Album ist in erster Linie Daniel Brennare, seines Zeichens Sänger, Gitarrist und Hauptkomponist von LAKE OF TEARS in einer Person. Der staunt über das unglaublich positive Feedback, das die Band zu Zeit erhält, nicht schlecht:

»Mir war zwar klar, dass die neue Scheibe um einiges besser als das Debüt ist, aber dass die Leute gleich derart durchdrehen würden, hätte ich nicht erwartet.«

Vielleicht saß der Stachel der Enttäuschung über das Erstlingswerk noch zu tief. Wobei man immer wieder unterstreichen muss, dass "Greater Art" beileibe kein schlechtes Album ist - bloß waren die Parallelen zu anderen schwedischen Größen einfach noch unüberhörbar. Tatsache ist jedoch, dass nach dem Release der Scheibe so gut wie gar nichts passierte.

»Ich weiß auch nicht, was los war. Black Mark konnten keine Tour für uns organisieren, und wir haben uns auch nicht gerade den Arsch aufgerissen um Gigs an Land zu ziehen oder ein Management...

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