Festivals & Live Reviews

Festivals & Live Reviews 28.08.2013

DORO , RAMMSTEIN , ALICE COOPER , DEEP PURPLE , NIGHTWISH - Heiß und fettig

Für die einen ist es die größte Metal-Party der Welt, für die anderen nicht mehr als eine kurz vor der Implosion stehende Marketing-Maschinerie, die jeglichen Rock´n´Roll-Spirit verloren hat und stattdessen Kirmes-Charakter versprüht. Die Aufreger bei der 24. Auflage des Wacken Open Air waren das Duett von Rammstein-Sänger Till Lindemann und Heino (Schunkelmusik anyone?) und der krankheitsbedingte Abbruch der Motörhead-Show. Wir haben uns zwischen TV-Teams, die sensationsgeil alles und jeden filmen, Event-Honks und wirklichen Musikliebhabern auf die Suche nach dem begeben, was dieses Festival einst ausmachte. Das Fazit: Es gibt ihn noch, den charmanten Wacken-Spirit. Man muss aber sehr genau hinsehen, um ihn zu entdecken.

Donnerstag

Wer sich über die Dauerbaustelle A23 gequält, seine Unterkunft klargemacht und sein Bändchen erhalten hat, darf sich nach dem verregneten Vorjahresfestival gleich über das wunderbare Wetter auf dem schon gut gefüllten Gelände freuen. Den Opener auf der Black Stage machen die W:O:A-Veteranen SKYLINE, die mit einer mal wieder veränderten Setlist zahlreiche Hardrock/Metal-Hymnen von Saxon, Whitesnake, Priest, AC/DC, Ozzy, Guns N´Roses und Led Zeppelin professionell covern und einen wirklich starken Sänger in ihren Reihen haben. Zeitgleich starten die Pfahlsitzer ihre Sechs-Stunden-Aktion, während sich vor der True Metal Stage, die an diesem Abend nur für den Headliner reserviert ist, bereits die ersten Die-hard-Fans von Rammstein in Stellung bringen.

Anschließend geben ANNIHILATOR nach zehn Jahren ihr Wacken-Comeback, und das hat es in sich. Eindrucksvoll zeigen Mastermind Jeff Waters und seine wechselnde Besetzung, warum die Truppe zu den ganz großen im Thrash-Genre zählt: messerscharfe Riffs, Klassiker (u.a. ´W.T.Y.D.´, ´Set The World On Fire´, ´Clown Parade´, ´Fun Palace´, ´King Of The Kill´, ´I´m In Command´), neues Material (das überzeugt), Bühnen-Action und das geniale Gitarren- und Gesangsduo Waters/Padden. Höhepunkt ist natürlich die Schlussnummer ´Alison Hell´, eine der ultimativen Thrash-Metal-Hymnen, mit der die Kanadier ein beeindrucktes Publikum zurücklassen. In den folgenden Tagen werden sie in ihrem Genre von keiner anderen Band des Festivals mehr übertroffen.

In der Umbaupause sieht man die ersten Selbstdarsteller in den seltsamsten Verkleidungen, die einmal mehr verdeutlichen, dass das W:O:A weit mehr als ein Musikfestival ist und für viele Anwesende nicht die Musik, sondern das Drumherum im Vordergrund steht.

THUNDER geben mit dem Slogan „You can´t keep a good band down“ stilsicher das Motto für ihren Auftritt vor. Ist das Publikum anfangs noch recht zurückhaltend und wenig textsicher, schaffen es die Herren von der Insel bis zum Ende ihres Sets, die Massen auf ihre Seite zu ziehen. Das liegt am sympathischen Frontmann Danny Bowes und an melodischen Hardrock-Perlen wie ´Low Life In High Places´, ´Love Walked In´, ´Dirty Love´, ´Backstreet Symphony´ und ´The Devil Made Me Do It´, die gute Laune machen und wunderbar zum langsam einsetzenden Sonnenuntergang passen. Letztlich eine hervorragende Einstimmung für die nachfolgenden Landsleute.

Während alle anderen Bands mit Headliner-Status großen Wert auf einen mächtigen Bühnenaufbau und Pyrotechnik legen, haben DEEP PURPLE so was nicht nötig und stellen ihre Persönlichkeit und das Songmaterial in den Vordergrund. Schon mit dem Opener ´Highway Star´ (fehlte bei der letzten Tour) gelingt der erste Volltreffer, an den sich ein Klassiker nach dem anderen reiht (´Strange Kind Of Woman´, ´Hard Lovin´ Man´, ´Lazy´, ´Into The Fire´, ´Perfect Strangers´, ´Space Truckin´´ und im Zugabeteil ´Hush´), und auch die vier Nummern vom aktuellen Bestseller-Album können Akzente setzen. Dazu gibt es Jams sowie Keyboard- und Gitarrensoli, die bei anderen Bands für Langeweile sorgen, hier aber Glanzpunkte setzen. Im Gegensatz zum Headliner zeigen die Herren Gillan (gut bei Stimme), Morse (Blackmore vermisst niemand mehr), Airey (Lord of the Keyboards), Glover und Paice (perfekte Rhythmusmaschine), dass man seinen Stargast nicht nach kommerziellen Aspekten, sondern nach Authentizität auswählen sollte. So findet man bei ´Smoke On The Water´ keinen Geringeren als Uli Jon Roth (ex-Scorpions) mit seiner Sky Guitar an der zweiten Klampfe. Auch die eingefleischtesten Fans dürften bei der Band ein Gitarrenduo noch nicht erlebt haben, weshalb der Auftritt in die Annalen eingeht. Da ist es kein Wunder, dass die 18 Nummern vom meistens jungen Publikum lautstark mitgegrölt und abgefeiert werden. Apropos Publikum: Da zieht eine barbusige Dame mehrfach die Blicke von Ian Gillan auf sich. Letztlich demonstrieren die Briten, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören, sondern einen weiteren zweiten Frühling durchleben. Und weil es so ein toller Auftritt war, darf man sich gleich auf die Tour im Herbst freuen, während die Pfahlsitzer ihren Hochsitz verlassen und sich darüber ärgern sollten, das tolle Auftaktprogramm verpasst zu haben. (wk)

Um die Bühnenaufbauten und Pyrotechnik von RAMMSTEIN vorzubereiten, musste im Vorfeld die True Metal Stage vergrößert werden. Als der Vorhang fällt, starten die Berliner dementsprechend mit einem Feuerwerk in ihren Headliner-Set, mit dem andere Bands ihr Konzert zum krönenden Abschluss führen würden. Lindemann schwebt im pinken Plüschjäckchen vom Bühnenhimmel, und der basslastige Sound soll scheinbar selbst denen noch Herzrhythmusstörungen verursachen, die aufgrund des Platzmangels nicht mehr auf das Hauptgelände gelassen werden. Von ´Ich tu dir weh´ bis zur letzten Zugabe ´Pussy´ entspricht die Setlist allen anderen Daten ihrer „Wir halten das Tempo“-Tour 2013. Neben den drei bekanntesten Songs des letzten Albums bedeutet das vor allem festivaltaugliche Hits wie ´Links 2-3-4´, ´Bück dich´ und ´Feuer frei!´. Die Show ist typisch für Rammstein, hat aber selbst für Wacken-Verhältnisse bombastische Ausmaße und toppt die In-Flames-3D-Installation des letzten Jahres um Längen. Die Überperformance hält die Band wie üblich auf Trab - immerhin fällt zwischen den Pyros und den üblichen Props wie Kessel und Penis-Schaumkanone aber kaum auf, dass das auf Lindemanns Stimme schlägt. Und dann ist da natürlich noch die Wacken-exklusive Unterstützung durch Heino, den Rammstein für ´Sonne´ auf die Bühne holen. Wer sich auf Deutschlands kommerziellstem Metal-Festival noch über PR-Coups aufregt, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen. Der Schlagersänger legt jedenfalls, trotz seiner 75 Jahre und des ungewohnten Genres, eine anständige Performance hin. Und seine „If you don´t like it, I don´t care“-Attitüde ist tatsächlich erheblich mehr Rock´n´Roll als die verkniffenen Gesichter in der ersten Reihe. (ln)

Freitag

Der altbewährte Initiationsritus wird auch bei der 24. Auflage des Wacken Open Air beibehalten: Man kauft ein Parkticket für 20 Euro, besagter Parkplatz ist überfüllt, und auf der Suche nach einer Ausweichmöglichkeit kreist man eine gefühlte Ewigkeit durch die schleswig-holsteinische Pampa. Dass sich dann ein mehrere Kilometer langer Marsch durch selbige zum Festival-Gelände anschließt - geschenkt, man kennt es ja nicht anders. Diesmal fallen der ungeplanten Exkursion durch die Botanik die Auftritte der Münsteraner Melo-Deather NEAERA und des französischen Grind-Kommandos BENIGHTED zum Opfer, so dass es TRISTANIA vorbehalten ist, den brütend heißen Tag akustisch zu eröffnen. Vor der Bühne drängt sich ein ansehnlicher Mob, aber der wirkt seltsam teilnahmslos, und der berühmte Funke will einfach nicht überspringen. Wie auch? Sängerin Mary Demutas ist ein optischer Leckerbissen, aber der Gothic Metal der Band ist alles andere als essenziell und fällt klar in die Kategorie „verzichtbar“.

Ich ziehe eine Bühne weiter, um mir mit GOJIRA den ersten musikalischen Höhepunkt des Tages anzusehen, lege aber vorher pflichtbewusst einen Stop am Getränkestand ein. Drei 0,3-Liter-Wasser und eine 0,3-Liter-Cola später und um schlappe zwölf Euro ärmer, werde ich Zeuge, wie die Band um die Duplantier-Brüder ein fettes Ausrufezeichen setzt und den Acker mit ihrem Techno-Death-Progressive-Metal umpflügt. Eine fantastische und engagierte Show, der Frontman Joe Duplantier im Folgenden nachträglich jedoch Tribut zollen muss - ein geplantes Interview sagt er wegen eines Hitzschlags ab. Trotzdem gehen die Franzosen, die als Ersatz für As I Lay Dying aufs Billing gerutscht sind, klar als einer der Sieger des Tages über die Ziellinie und setzen mit ihren anspruchsvollen Songs einen echten Kontrastpunkt zu der musikalischen Beliebigkeit des übrigen Programms.

Auch der POWERWOLF-Auftritt gerät zum Triumphzug, und es wird rappelvoll vor der Bühne. Kunststück, haben die Deutsch-Rumänen (hargh, hargh, hargh...) mit ihrem aktuellen Album „Preachers Of The Night“ doch mal eben die einheimischen Charts aufgerollt und sind von null auf Platz eins gerauscht. Unterstützt von einer bombastischen Bühnenshow - Stichwort: Metal Church -, eröffnet der Fünfer vor kollektiv durchdrehendem Publikum mit dem Doppelschlag ´Sanctified With Dynamite´ und ´We Drink Your Blood´ und reichlich „Ohoho“-Mitsingparts seinen Set und scheint völlig unbeeindruckt von den Temperaturen zu sein, die mittlerweile an der 40-Grad-Grenze kratzen - im Schatten wohlgemerkt. Aber der ist ja nirgends zu finden, weshalb die ersten Hitzeopfer es sich rund um die Bierstände gemütlich gemacht haben. Als ich noch darüber sinniere, wie man das alles unbeschadet überstehen soll und wie es der Band unter ihren langen Soutanen wohl gehen mag, wird es auch an meinem Hintern plötzlich verdächtig heiß. Ich drehe mich um, kann aber nichts Verdächtiges ausmachen. Kurz bevor ich mir selbst einen ersten Anflug von Sonnenstich attestiere, sehe ich noch mal genauer hin und entdecke einen rotzblauen Finnen, der auf Kuschelkurs geht, um den Schatten, den ich werfe, auszunutzen. In der Mitte des Konzerts muss ich aufgeben und krieche zurück zum Getränkestand. Mein Softdrink-Konsum (Bier kann bei dieser Hitze kein normaler Mensch trinken) hat wie das Loch in meiner Kasse inzwischen schwindelerregende Höhen erreicht, denn so schnell, wie man die Getränke wieder ausschwitzt, kann man sie kaum nachschütten.

Da passt es, dass IHSAHN mit einem Grinsen auf die Bühne schlurft und ironisch verkündet: „Es ist an der Zeit, etwas norwegischen Frost in die Hitze zu bringen.“ Unterstützt von den Leprous-Jungs, errichtet die Band während des Konzerts mitreißende Klangkaskaden, um sie dann mittels harscher Freejazz-Einlagen abrupt wieder einzureißen. Sehen und hören will das wegen der Hitze allerdings kaum jemand. Auf dem Gelände halten sich vielleicht noch 10.000 Menschen auf, der Rest vegetiert auf den Campingplätzen vor sich hin, und vor der Bühne komme ich auf handgezählte 647 Fans, bei denen es sich um echte Musikliebhaber handelt, die mit einem fantastischen Gig für ihr Stehvermögen belohnt werden. Was mir persönlich auf Platte zu sperrig klingt, wird live von erstklassigen Musikern umgesetzt und ist eher dem Progrock- als dem Black-Metal-Genre zuzuordnen. Dazu agiert der Maestro absolut selbstsicher und charismatisch, bedankt sich bei den noch anwesenden Fans und schafft es scheinbar mühelos, einen wirklich magischen Festival-Moment zu kreieren. Die postapokalyptischen Klänge als Soundtrack einer „Mad Max“-ähnlichen Endzeit-Szenerie gefallen auch unserer wandelnden Black-Metal-Enzyklopädie Felix Patzig, der sich erst den etwa 30 Kilometer entfernten Zeltgig von Naglfar gegeben hat („Hammer-Show - nur mollig war´s...“) und nun entrückt vor sich hin wippt und vierstimmige Gesangsharmonien genießt. (tk)

Genau wie ihre Kollegen von Anthrax reisen UGLY KID JOE vom zeitgleich stattfindenden polnischen Woodstock an. Vor der Party Stage wartet auf die Kalifornier zwar keine halbe Million Feierwütige wie am Vortag, aber doch ein sichtlich zahlreicheres Publikum als bei Ihsahn. Dem persönlichen Befinden zwischen Schweißausbruch und Sonnenstich zum Trotz wird fleißig mitgegrölt, herumgehüpft und tapfer das etwas übertriebene Animationsprogramm nachgewedelt. Die Band bedankt sich mit einer starken, hitlastigen Setlist, die der ihrer Reunion-Tour 2012 ähnelt, viel Publikumskontakt und einem Cover von ´Ace Of Spades´, das Motörhead-Gitarrist Phil Campbell höchstselbst und mit sommerlichem Strohhut an der Klampfe unterstützt. (ln)

Die PRETTY MAIDS haben ihre besten Tage auf Platte lange hinter sich, live liefert die dänische Hardrock-Institution, die beim Rock Hard seit jeher den Slogan „positive Party-Power vom Fass“ für sich besetzt, aber immer noch einwandfrei ab. Klassiker wie ´Back To Back´ oder ´Rodeo´ funktionieren eben am besten bei Sonnenschein und lassen echtes Partyfeeling aufkommen. Findet auch der Fremdschäm-Typ neben mir, der die Texte mehr schlecht als recht mitjodelt und seinen Luxuskörper in ein rosafarbenes T-Shirt mit dem voll witzigen Aufdruck „Also ich würde mich ficken“ geschossen hat. Ich raune ihm ein freundliches „Fick dich selbst!“ ins Ohr und flüchte endlich in den Schatten, wo ich beim Blick ins Portemonnaie feststellen darf, in den vergangenen Stunden den Gegenwert eines Reihenendhauses in Mineralwasser und Eiswürfel investiert zu haben. Sachen gibt´s... (tk)

Als AGNOSTIC FRONT im Anschluss die Black Stage entern, brennt die Sonne noch immer unbarmherzig vom Himmel. Ob besagte Wetterumstände auch der Grund dafür sind, dass die Hardcoreler aus dem fernen New York ihre Spielzeit mal eben um ein glattes Viertelstündchen verkürzen und nach der abschließenden Darbietung von ´Blitzkrieg Bop´ von der Bühne schleichen, bleibt jedoch reine Spekulation, denn das verdutzte Publikum wartet auf eine Erklärung genauso vergeblich wie auf eventuelle Zugaben.

Dem schwedischen Party-Kommando SABATON scheint es hingegen noch nicht warm genug zu sein: Der wie gewohnt spielfreudige Fünfer denkt trotz der auch in den frühen Abendstunden immer noch tropisch anmutenden Temperaturen überhaupt nicht daran, auf seine übliche Pyroshow zu verzichten, und fackelt munter eine Flammensäule nach der nächsten ab. An den Rammstein´schen Feuerwerk-Größenwahn des Vorabends reichen die Flammen-Einlagen natürlich nicht heran, Joakim Brodén und seine Crew dürften nach der Show aber zumindest „medium rare“ sein. Kein Wunder, dass der sympathische Frontmann seine üblichen „Noch ein Bier“-Spielchen zum Ausgleich fast bis zur Schmerzgrenze ausreizt. Hitze hin, Erschöpfung her, dem Publikum gefällt´s, und Sabaton entpuppen sich als der erste große Abräumer des Tages.

Im Anschluss folgt, was im Vorfeld von Fans und Presse gleichermaßen mit Spannung erwartet wurde: MOTÖRHEAD haben aufgrund der aktuellen gesundheitlichen Probleme ihres Bandkopfes Lemmy Kilmister zwar eigentlich sämtliche Shows für diesen Sommer - betroffen war u.a. auch das With Full Force - abgesagt, wollen sich ihren Auftritt auf dem Wacken Open Air aber auf keinen Fall nehmen lassen. Um es an dieser Stelle kurz zu machen: Lemmy wirkt kraftlos, ist nicht besonders gut bei Stimme, sieht alles andere als gesund aus und muss die Bühne schließlich nach einer knappen halben Stunde und einer Handvoll Songs vorzeitig verlassen. All das ist angesichts seiner Krankheitsgeschichte und der immer noch brüllenden Hitze auf dem Festivalgelände natürlich kein Wunder, schließlich hat die Rock´n´Roll-Ikone erst kürzlich einen Defibrillator eingesetzt bekommen. Und auch wir können uns nur dem anschließen, was nach der Show auf dem Gelände nahezu einhellig geäußert wird: Lemmy, wir finden es großartig, dass du für deine Fans alles zu geben bereit bist - aber bitte schone dich ein wenig und werde wieder gesund, damit du uns allen noch lange erhalten bleibst!

Deutschlands Metal-Queen DORO feiert in diesem Jahr ihr 30. Bandjubiläum und fährt zu ihrer Headliner-Show, die gleichzeitig als Auftakt zur Tour dient, extradick auf: Als Gaststars stehen der erzsympathischen Düsseldorferin während ihres Auftritts u.a. Saxon-Fronter Biff Byford, Ex-Scorpions-Klampfer Uli Jon Roth, Motörhead-Gitarrero Phil Campbell, Subway-To-Sally-Vorturner Eric Fish und Grave-Digger-Röhre Chris Boltendahl zur Seite. Obendrein gibt´s ein aufwändiges Bühnenbild mit zahlreichen Gimmicks zu bewundern, u.a. lässt sich das Schlagzeug-Podest fast bis an die Lichttrassen der Bühne anheben. Statt Material von den letzten Doro-Alben kommen vorrangig Warlock-Songs zum Einsatz, dementsprechend mangelt es nicht an Klassikern, die vom Publikum nach allen Kräften mitgesungen werden. Interessant: Die Deko auf dem Festivalgelände wird der Show angepasst, so erstrahlt beispielsweise der Bullhead City Circus, ein riesiges Zelt, in dem sich die W.E.T.- und die Headbanger´s-Bühnen befinden, während des Auftritts im Doro-Look.

Wenig verwunderlich ist hingegen, dass ebenjenes Zelt während des gleichzeitig stattfindenden Auftritts von ANVIL und der anschließenden Wrestling-Session nicht besonders gut gefüllt ist. Die kanadische Truppe um Fronter Steve „Lips“ Kudlow spielt einen soliden Gig und zehrt sicherlich auch nach wie vor vom Erfolg ihres Doku-Streifens „The Story Of Anvil“, verliert aber im Verlauf des Auftritts immer mehr Besucher in Richtung Hauptbühne.

Ganz anders sieht die Sache bei ASP aus, die sich nach Doro die Ehre auf der großen Bühne geben: Vor der Black Stage ist es, obwohl die Combo eigentlich nicht hundertprozentig ins Line-up passen will, brechend voll, und Alexander Spreng und seine Mannen zelebrieren mit viel Trara, aufwändiger Lichtshow, Schneekanone und vereinzelten Pyroeffekten die heutige Veröffentlichung ihres neuen Albums „Maskenball“.

Auch die Wacken-Stammgäste GRAVE DIGGER, die den Freitag auf der True Metal Stage beschließen, legen im Anschluss erneut einen mehr als routinierten Gig hin, der von den nach wie vor zahlreich vorhandenen Anwesenden gebührend abgefeiert wird. Grund zur Kritik gibt es, wenn überhaupt, allenfalls in Sachen Playlist: Im Mittelpunkt steht neueres Material von den letzten beiden Alben der deutschen Heavy-Metal-Urgesteine, „Clash Of The Gods“ und „The Clans Will Rise Again“. Älteres Material kommt zwar ebenfalls zum Einsatz, hätte aber, wenn es nach dem Geschmack der Umstehenden geht, ruhig massiver gestreut werden können.

Die Zeltbühne des Bullhead City Circus wird derweil fachgerecht von BULLET zerlegt, die bereits während der Anreise mit größeren Problemen zu kämpfen hatten, sich davon aber nicht die Laune verderben lassen. Nur wenige hundert Meter vor dem Festivalgelände wurde am Nachmittag der kauzige Tourbus, mit dem die fünf Schweden in der Vergangenheit bereits kreuz und quer durch Europa geschüsselt sind, von einem übereifrigen Polizisten festgesetzt. Tenor des wenig kulanten Sheriffs, der Hell Hofer und seine Crew nicht mal bis zum nahe gelegenen Künstlerparkplatz weiterfahren lassen wollte: Die Karre wird stillgelegt, mehrere hundert Euro Strafe sind fällig, und eine Rückkehr des Gefährts in die schwedische Heimat ist allenfalls per Abschleppwagen gestattet. Und all das, obwohl der Bus nach Aussage der Band erst kürzlich anstandslos durch das schwedische Pendant zum deutschen TÜV gewunken wurde. Sei´s drum, die Show strotz vor Energie, und Fans und Band haben beste Laune - dementsprechend könnte der Abschluss für einen starken Festivaltag auch unter perfekten Bedingungen kaum besser sein. (jp)

Samstag

Nach der unerträglichen Hitze von gestern ist man froh, dass der Himmel heute leicht bewölkt ist. Dank einiger Verzögerungen im Betriebsablauf, die u.a. der erneut zeitaufwendigen Suche nach einem Parkplatz auf dem überfüllten Gelände geschuldet sind, verpasse ich die Eröffnung von CALLEJON komplett.

Anschließend folgt ein typisches Wacken-Dilemma: FEAR FACTORY würde ich mir gern anschauen, allerdings führt Anthrax-Gitarrist SCOTT IAN fast zeitgleich auf der Headbanger´s Stage erstmals in Deutschland seine Spoken-Word-Performance auf. Zumindest sehe ich noch den FF-Opener ´Demanufacture´, der mit recht bescheidenen Soundverhältnissen und den üblichen Gesangsproblemen von Fronter Burton C. Bell darüber hinwegtröstet, nicht den gesamten Gig sehen zu können. Auf dem gut zehnminütigen Fußmarsch zur Headbanger´s Stage (aus dem bei Hochbetrieb auch gerne mal 20 bis 30 Minuten werden können), muss man das Wackinger Village überqueren, wo der seit einigen Jahren vorherrschende Kirmes-Charakter des Festivals am deutlichsten zu Tage tritt: Auf der Wackinger Stage unterhalten zwei Folkmusik-Hampel das Publikum mit tiefgründigen Fragen wie: „Wer war heute schon kacken in Wacken?“ (Das wollte Buffo bereits vor 20 Jahren wissen... - Red.) Einige Meter weiter dilettieren volltrunkene Besucher auf der Bull´s Eye Stage eine grottige Karaoke-Version von ´I Was Made For Lovin´ You´ zusammen. Während der Großteil der Fans wohl noch ausnüchtert, gesellt sich zu den 40 Zuschauern der Spoken-Word-Performance ein Australier, der um 13:30 Uhr schon wieder (oder noch immer?) voll wie eine Haubitze ist. Er rempelt beim Herumtorkeln ständig die Leute in den ersten Reihen an und erwacht alle fünf Minuten aus seinem Vertikal-Koma, um lauthals „Scott Ian!“ oder „Anthrax!“ gen Bühne zu lallen. Scott lässt sich nicht aus dem Konzept bringen und erzählt erst mal Anekdoten aus seiner Musikerkarriere, bevor er zum Kernstück seiner Performance kommt: Unterstützt von eingeblendeten Illustrationen, berichtet er davon, wie er Lemmy Kilmister kennengelernt hat. Dafür holt er ab und an vielleicht etwas weit aus oder verfängt sich in Details, aber insgesamt entpuppt sich der kleine Mann mit Bart als witziger Geschichtenerzähler.

Auf dem Rückweg zum Hauptgelände sind DIE APOKALYPTISCHEN REITER bereits dabei, die Massen zu verzücken. Das gelingt mit partytauglichen Hits wie ´Es wird schlimmer´ oder ´Metal Will Never Die´ auch ausgezeichnet, was ihnen das Publikum mit reichlich Crowdsurfing-Action dankt. Leider verwässern einige ruhige Tracks wie ´Nach der Ebbe´ oder ´Adrenalin´ den guten Eindruck, bevor die Band mit ´Moral & Wahnsinn´ und ´Wir hoffen´ zurück in die Spur findet. Am Ende des Gigs wollen die Reiter sich spendabel zeigen, und - trotz eines vorab verhängten Verbots des Veranstalters - hundert exklusive Shirts im Publikum verteilen lassen. Die Security versperrt dem Team der Reiter allerdings den Weg zum Publikum. Die Crowdsurfing-Aktion mit dem Schlauchboot wurde aufgrund von Sicherheitsbedenken ebenfalls untersagt. Schon hart, was man sich als etablierte Band von der Wacken-Maschinerie bieten lassen muss.

Das Cover der aktuellen LAMB OF GOD-Scheibe „Resolution“, das als Bühnen-Backdrop fungiert, kündet in der Ferne von einem nahenden Unheil. Passenderweise offenbart der Blick gen Himmel das Gleiche: Da wird in den nächsten Stunden definitiv noch Regen runterkommen. Unter lautem Jubel schlurft die Band zu den Tönen von ´Desolation´ ganz relaxt auf die Bühne, nur um kurze Zeit später mit ihrem explosiven und ultrapräzisen Rifffeuerwerk für eine wild bangende Meute zu sorgen. Leider ist der Sound nicht das Gelbe vom Ei, besonders der Gesang ist viel zu leise abgemischt, aber dennoch ist es eine Wonne, zu beobachten, wie Randy Blythe die Bühne im Stile eines Gorillas abschreitet und mit seinen gutturalen Lauten den Oberasi markiert. Und dann ist es so weit: Bei ´Ruin´ öffnet der Himmel seine Schleusen und lässt fast bis zum Ende des Gigs unnachgiebig Wasser runterkübeln. Die-hard-Fan Kupfer tut es vielen Besuchern gleich und ergreift die Flucht, während ich mit meiner Regenjacke tapfer in der immer noch beachtlich großen Menge verharre und dafür u.a. mit brachialen Versionen von ´Redneck´ und ´In Your Words´ sowie dem Anblick von gigantischen Circle-Pits belohnt werde.

Danach fix in die Gummistiefel geschlüpft und über den matschigen Festivalground zur True Metal Stage, auf der ANTHRAX mit ´Among The Living´ einen saustarken Einstieg in ihren Set wagen. Dass Jon Dette live erneut für Charlie Benante einspringt, wird weder im Vorfeld noch auf der Bühne kommuniziert. Dafür singt Joey Belladonna erstaunlich stark, sammelt mit seinem völlig übertriebenen Gezappel und nervigen Gejaule vor und nach den Songs aber Minuspunkte. Während der Rest der Band samt Stageacting in Würde gealtert ist, macht Joey den Eindruck eines aus dem Kälteschlaf aufgetauten Achtziger-Relikts. So fällt es mir zunehmend schwer, mich auf die starke musikalische Darbietung zu konzentrieren, wenn Belladonna durchgehend den Hampelmann macht. Nachdem Scott Ian am Ende des Gigs noch ein neues Anthrax-Album für 2014 ankündigt, ist es Zeit für den Schinkengott.

Trotz eines leichten Bauchansatzes macht DANZIG immer noch einen recht fitten Eindruck. Verstärkt durch seine namhafte Livemannschaft (u.a. Prong-Gitarrist Tommy Victor und Ex-Type-0-Negative-Drummer Johnny Kelly), brüllt sich der Muskelprotz durch die Highlights seiner Diskografie. Leider sind selbst die Hits seines Debüts etwas schlecht gealtert, weshalb ich mich zu den monotonen Riffs von ´Am I Demon´ und ´Twist Of Cain´ schnell langweile.

Zur Hölle also mit dem angekündigten Misfits-Set mit Ex-Gitarrist Doyle - auf der Party-Stage spielen DEVILDRIVER parallel einen extrem engagierten Gig, der auch Platz für die beiden neuen Songs ´The Appetite´ und ´Ruthless´ bietet. Das Publikum dankt mit reichlich Pit-Bewegung, den größten Circle-Pit gibt es traditionellerweise bei ´Clouds Over California´ zu bestaunen. Als Dez vor dem letzten Song ´Meet The Wretched´ ankündigt, dass man die verbleibende einminütige Spielzeit überschreiten wird, wundert man sich angesichts der Reiter-Schikane, dass DevilDriver nicht rigoros der Saft abgedreht wird. (rb)

TRIVIUM haben eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen: Angefangen als hoffnungsvoller Metalcore-Newcomer, entwickelten sie sich zu einer peinlich-unauthentischen Old-School-Thrash-Truppe, der der Durchbruch zu Recht verwehrt blieb, um dann doch noch den Bogen zu einer der eigenständigsten Modern-Metal-Bands zu bekommen, die ihre zweifellos vorhandenen musikalischen und songschreiberischen Fähigkeiten in eine eigene Identität umsetzt. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass das Gelände voll ist und die Truppe (die nebenbei mit einem schönen Bühnenbild glänzt) für einen Stimmungshöhepunkt sorgt. Dass das Ganze trotz allem recht glatt und harmlos wirkt, bleibt eine Randnotiz.

Der Weg zum Zelt ist schlammbedingt von sumpfartigen, stinkenden Wasserlöchern durchzogen, was zumindest dem authentischen 13.-Jahrhundert-Feeling des Mittelaltermarktes guttut. Apropos: Der von Hardlinern gerne belächelte Markt ist definitiv eine Errungenschaft, die nicht nur die kulinarisch bessere (wenn auch teurere) Hälfte des Festivals präsentiert, sondern auch - im Gegensatz zur immer glatter, kommerzieller und austauschbarer werdenden Händlermeile, bei der wenige ernsthafte Merch-Anbieter inzwischen mit einer unüberschaubaren Mehrheit an Accessoire-Herstellern um die Gunst der Shopper buhlen und dabei tendenziell unterliegen - mit seinen Ständen eine angenehme Abseits-der-Bühne-Beschäftigung bietet. Vor allem die Handwerksstände bieten immer etwas fürs Auge, wobei die Waren natürlich auch ihren Preis haben. Der Einlass ins Zelt läuft heute recht problemlos (was leider nicht durchgängig der Fall ist), und drinnen lassen sich FOZZY von einer zahlreichen Meute abfeiern, der das Alternativprogramm auf den Hauptbühnen zu glatt, zu kommerziell oder zu sauber ist. Sänger Chris Jericho klingt wie Axl Rose zu seinen besten Zeiten, die Musik ist aber ungleich schwerer und dunkler. Sehr geiler Gig, der dem geneigten Wacken-Gänger mal wieder zeigt, dass es sich lohnt, auch die kleinen Bühnen regelmäßig zu frequentieren, anstatt nur auf die großen Namen zu schielen.

Bei Alice Cooper ist es auf der Linie von der Bühne zum Haupteingang so voll, dass die Security die direkt vor dem Eingang rumstehenden und Maulaffen feilhaltenden Faulpelze recht rüde dazu anhält, sich doch bitte zu verteilen, damit auch die noch draußen Wartenden eine Chance auf einen guten Platz haben. Ein Grund mehr, erst mal auf einen Kurzbesuch bei der Party Stage vorbeizuschauen, wo CANDLEMASS vor ebenfalls recht ansehnlicher Menge ihren Epic Doom zelebrieren und dabei eine ausgezeichnete Figur machen. Bei einsetzender Dunkelheit und mit weder zu großer noch zu kleiner Bühne laufen die Schweden zur Höchstform auf und begeistern ihre Fangemeinde, auch wenn die hinteren Reihen recht verhalten reagieren.

Das Problem hat auch ALICE COOPER, zu dem man von der anderen Seite aus problemlos vordringen kann: Das Publikum schaut den Einlagen des Meisters zu, applaudiert brav, aber der vorwiegende Eindruck ist der eines interessierten und nicht eines begeisterten Auditoriums. Und das haben der gute Alice und seine ebenso stark aufspielende Hintermanschaft nun wirklich nicht verdient! Der Altmeister schwingt sich keck über die ganze Bühne, singt ausgezeichnet, stirbt geschätzte tausend Tode und führt mit vollem Körpereinsatz durch eine Show, die zwar gerade im Vergleich zu den zwei Tage vorher spielenden Rammstein komplett antiquiert wirkt, aber gerade dadurch einen ganz eigenen Charme entwickelt, der nicht mehr mit den vormals angestrebten Schockeffekten, sondern durch pure Klasse erreicht wird.

Auf der Wackinger Stage mischen danach FINSTERFORST atmosphärischen Pagan Black Metal mit Quetschkommode und klingen dabei sehr viel souveräner, als es die Instrumentierung vermuten lässt. Komplett unaufgeregt und ohne überflüssiges Gepose schrammeln die Süddeutschen ein paar verdammt starke Songs ins Publikum. Einer der ganz, ganz rar gesäten musikalischen Höhepunkte auf der Mittelalterbühne.

NIGHTWISH haben mit ihrer zweiten schmutzigen Sängerinnentrennung inzwischen auch bei Freunden der Musik Sympathiewerte in der Gegend von Anthrax, Philipp Rösler und Blackie Lawless erreicht, und - das muss an dieser Stelle mal gesagt werden - das zu Recht. Doch auf der Bühne gelten bekanntermaßen eigene Gesetze, und die Finnen sind motiviert und erstaunlich fesselnd. Der DVD-Dreh ist für Band und Fans noch ein zusätzlicher Ansporn, und die Supporter haben keine Mühe, sich Floor Jansen als dauerhafte Sängerin vorzustellen (davon ausgehend, dass Holopainen nicht vorhat, jede Tour eine neue zu engagieren), denn sie überzeugt erwartungsgemäß mit routiniertem Stageacting und vereint gesanglich die Vorzüge ihrer beiden Vorgängerinnen (auch wenn sie beim Tarja-Härtetest ´Ghost Love Score´ an ihre Grenzen stößt). Schade ist, dass die Setlist doch sehr auf Nummer sicher gewählt ist, die Frühphase ignoriert und mit ´Romanticide´ nur eine echte Überraschung auffährt. Trotzdem: ein Lebenszeichen, das aufhorchen lässt.

Im Zelt spielen KRYPTOS gleich darauf einen kurzen Gig. Den verpasse ich zwar sehr zu meinem Bedauern, möchte ihn aber trotzdem erwähnen, denn die indischen Thrasher sind eine fantastische Liveband.

Grund für dieses fatale Versäumnis sind das LINGUA MORTIS ORCHESTRA, das mit RAGE zusammen die Black Stage bespielt und mir einen meiner ganz persönlichen Höhepunkte der gesamten Festivalsaison beschert. Und das, obwohl das Ensemble auf längst nicht so viel Interesse stößt wie Nightwish davor. Aber kaum eine Band bekommt die Verzahnung von Orchester und Metal so geil hin, egal, ob es um die neuen, teilweise mit einem netten Carl-Orff-Touch ausgestalteten Stücke geht oder das ältere Material gespielt wird, aus dem vor allem die leider nicht vollständig gespielte ´Suite Lingua Mortis´ hervorsticht. Der Klang ist einfach unglaublich organisch, trägt Epik, ohne kitschig zu werden, und offenbart in den Sparten Spielfähigkeit, Komposition und Arrangement eine selten erreichte Klasse. Der direkte Vergleich zu den im Vorjahr aufspielenden Dimmu Borgir offenbart deren Dilettantismus.

SUBWAY TO SALLY duften danach als Rausschmeißer ein bisschen nach Standard, retten sich aber in der Zugabe, indem sie die Zeit, die sie mit den Medleys ihrer Hits gespart haben, in ein paar Uralt-Nummern der Marke ´Sag dem Teufel´ und ´Maria´ investieren. Ein netter Festivalabschluss. (fp)

Pic: Saskia Gaulke

Bands:
DORO
RAMMSTEIN
ALICE COOPER
DEEP PURPLE
NIGHTWISH
Autor:
Wolfram Küper
Felix Patzig
Ronny Bittner
Thomas Kupfer
Laura Niebling
Jens Peters

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