Festivals & Live Reviews

Festivals & Live Reviews 30.05.2012

BOLT THROWER - BOLT FEST - London, HMV Forum

Happy Birthday, Bolt Thrower!

Es gibt viele Acts, die zu einem besonderen Jubiläum außergewöhnliche Shows spielen. Und es gibt BOLT THROWER, die etwas andere Combo, die ihren 25. Geburtstag mit einem Jahr Verspätung feiert, dafür aber ein Festival mit einem famosen Line-up komplett in Eigenregie hochzieht und sämtliche Einnahmen mal eben für einen wohltätigen Zweck spendet. Einmal mehr kann man nur den Hut vor dieser Truppe ziehen.

Wenn du auf ein Konzert in London gehst und die erste Person, die dir an diesem Abend in die Arme läuft, Volbeat-Frontmann Michael Schøn Poulsen ist, dann weißt du, dass du dich auf einem nicht alltäglichen Event befindest. »So eine Show darf man sich doch nicht entgehen lassen«, konstatiert der in Metal-Kutte erschienene Däne, »zumal Frank Healy von Benediction ein alter Freund von mir ist.«

Die ursprüngliche Idee war, das Line-up der allerersten BOLT THROWER-Europatour wieder zusammenzubringen. Damals tourten die Briten mit Autopsy und Pestilence; statt der letztgenannten Band sollte aber nur deren Sänger Martin van Drunen mit seiner späteren Combo Asphyx mit ins Boot, doch die Holländer mussten absagen, weil zwei Bandmitglieder an jenem Wochenende bereits Verpflichtungen mit ihrer zweiten Band Hail Of Bullets hatten. Stattdessen verpflichtete man die langjährigen Weggefährten von Benediction, mit denen man im Laufe der Jahre viele Male den Tourbus teilte. Dazu noch Discharge, die speziell in den frühen Tagen ein wichtiger Einfluss für BOLT THROWER waren, und letztlich noch Vallenfyre, deren Frontmann Greg Mackintosh mit seiner Stammkapelle Paradise Lost auch oft die Wege der Band kreuzte.

Wie das bei BOLT THROWER gute Sitte ist, wurden die Tickets für einen Spottpreis von sechs britischen Pfund (umgerechnet etwa 7,50 Euro) angeboten. Lapidarer Kommentar der Band hierzu: »Wenn man Leute zu seiner Geburtstagsparty einlädt, kann man ja nicht auch noch Eintritt von ihnen verlangen.« Ganz umsonst wollte man die Karten aber doch nicht hergeben, weil sonst die Gefahr bestanden hätte, dass sich Leute Tickets unter den Nagel reißen, dann aber letztlich doch nicht anreisen und die Halle halb leer bleibt. Somit kam man auf die Idee, die Billetts zu einem höchst günstigen Preis anzubieten und die Einnahmen komplett einem wohltätigen Zweck zuzuführen. Stinkig ist man aber auf die zahlreichen professionellen Schwarzmarkt-Händler, die sich vor dem im Stadtteil Camden gelegenen Club positioniert haben und bis zu 40 Pfund für die Karten verlangen. Denn ausverkauft war die Veranstaltung bereits innerhalb von zehn Tagen. Bassistin Jo Bench zuckt mit den Schultern: »Das ist eines der Dinge, die jenseits unserer Kontrolle liegen. Wir versuchen, etwas Besonderes für einen guten Zweck auf die Beine zu stellen, aber manche Leute sehen darin nur eine weitere Möglichkeit, Kohle zu machen. Es kotzt uns an, aber dagegen kann man leider nichts machen.«

Der allgemeinen guten Laune an diesem Ostersamstag tut das aber zunächst mal keinen Abbruch. Das HMV Forum ist ein wirklich schöner Club, dem man ansieht, dass er früher mal ein opulentes Kino war. Mehrere Stufen sorgen dafür, dass man von nahezu allen Plätzen aus gute Sicht auf die geräumige Bühne hat. Die Hütte ist natürlich gerammelt voll, und Deutsch scheint heute neben Englisch die zweite Amtssprache zu sein. Es gibt keine genauen Erhebungen, aber mindestens 200 Fans, vielleicht auch mehr, scheinen aus good old Germany zu kommen, aber auch die meisten anderen europäischen Länder sind hier und heute vertreten. Selbst aus Übersee (USA, Argentinien, Australien) sind Fans eingeflogen.

Natürlich schauen alle gebannt zur Bühne, als um Punkt 18 Uhr VALLENFYRE den musikalischen Teil des Abends eröffnen. Das Death-Metal-Nebenprojekt des hauptberuflichen Paradise-Lost-Klampfers Greg Mackintosh zieht hier einen seiner ersten Live-Auftritte überhaupt ab, aber selbstverständlich verfügen die beteiligten Musiker bereits über reichlich Bühnenerfahrung. Umso erstaunlicher, dass der Auftritt merkwürdig uninspiriert, ja fast schon langweilig wirkt. Die Saitenfraktion konzentriert sich komplett aufs Musizieren, macht aber ansonsten einen auf Salzsäulen, und auch Mackintosh selbst scheint sich in seiner ungewohnten Rolle als Frontmann nicht ganz wohlzufühlen. Seine Growls sind eher Durchschnitt und seine Ansagen so leise gesprochen, dass man sich schon sehr konzentrieren muss, um etwas davon zu verstehen. Zudem entschloss sich die Band offenbar, nahezu ausschließlich auf rotes Licht zurückzugreifen, was auf die Dauer doch arg monoton wirkt. Schade drum, denn das Songmaterial lässt wenige Fragen offen. Death Metal in seiner ursprünglichsten Form mit vielen doomigen Einschüben und einem Mindestmaß an Gänsehautmelodien. In dieser Hinsicht gibt´s wenig zu meckern.

An den Live-Qualitäten der Birmingham-Asis von BENEDICTION gibt es grundsätzlich auch nichts zu kritisieren. Keine Frage: Die Herrschaften sind älter geworden, das Haar ist schütterer (außer bei Klampfer Peter Rew, dessen Matte unverwüstlich zu sein scheint), aber ihr hohes Energielevel haben die Engländer immer noch nicht verloren. Ebenso wenig ihre ausgefeilte Technik. Zudem ist Dave Hunt nach wie vor ein supersympathischer Frontmann, der sich von Herzen darüber freut, hier über 2.000 Death-Metal-Lunatics versammelt zu sehen, die richtig steil gehen. Ich für meinen Teil muss allerdings gestehen, dass ich über weite Strecken kaum einen Track erkenne. Was nicht nur daran liegt, dass die Band eine etwas eigenartige Songauswahl getroffen hat, sondern primär daran, dass der Sound im hinteren Teil des Clubs arg verwaschen klingt. Irgendwie bin ich hin- und hergerissen: Einerseits reißt einen die Power der Truppe mit, andererseits vermisse ich absolute Evergreens wie ´The Grotesque´, ´Agonised´, ´I Bow To None´ oder ´Dark Is The Season´. Na ja, man kann nicht alles haben. Ein neues Benediction-Album wäre allerdings so langsam mal überfällig, oder? »An uns liegt´s nicht«, verdreht Gitarrist Darren beim anschließenden Plausch die Augen. »Wir haben seit fast zwei Jahren genügend Material für die nächste Platte fertig, aber unser Label Nuclear Blast will noch nicht so recht. Ich hoffe, dass wir da schnellstmöglich eine Lösung finden.« Das hoffe ich auch - und mit mir sicherlich zahllose andere Fans der Truppe.

Sämtliche Einnahmen des Abends gehen an den „Teenage Cancer Trust“, der - wie der Name schon sagt - Jugendliche unterstützt, die an Krebs erkrankt sind. Dafür verzichtete das HMV Forum auf die übliche Vorverkaufsgebühr, und die Plattenfirmen der beteiligten Bands spendeten LPs und CDs, die im Merchandise-Raum zugunsten der Stiftung verkauft werden. Diesen Merchandise-Raum zu erreichen, ist allerdings eine Aufgabe für sich. Wer rein will, muss Schlange stehen. Und das nicht zu knapp. Weil ich lieber alle Bands sehen möchte, verzichte ich schweren Herzens auf den bei BT-Konzerten eigentlich unverzichtbaren Shirtkauf und ziehe mir stattdessen DISCHARGE rein.

Ich will ehrlich sein: Mein Fachgebiet ist diese Band nicht gerade. Genau genommen kenne ich gerade mal die beiden Songs, die von Metallica gecovert wurden, und einen Track namens ´Drunk With Power´, den mir ein Schulkumpel mal auf ein Mixtape gepackt hat, der heute Abend aber nicht gespielt wird. Ich habe auch keine Ahnung, wer von den Leuten auf der Bühne noch zur Original-Besetzung gehört. Ganz offensichtlich ist aber, dass die Herren noch Feuer im Hintern haben und ordentlich Druck machen. Ebenso offensichtlich ist auch, dass es das Quartett im Vorfeld der Show mit den Proben wohl nicht ganz so genau genommen hat. Es holpert hier und da ganz ordentlich; aufkommende technische Probleme stören den Fluss zusätzlich. Trotzdem haben die wenigen Punks, die den Weg ins HMV Forum gefunden haben, ihren Spaß vor der Bühne. Und nicht nur die. Unleashed-Trommler Anders Schultz ist aus Stockholm angereist und brüllt mir begeistert ins Ohr: »Alter, ist das geil. Ich hätte niemals gedacht, dass ich diese Band noch mal live sehen würde. Ohne Discharge hätte es Acts wie Unleashed niemals gegeben!« Und ich bin immerhin so weit überzeugt, dass ich mir vornehme, ein paar alte Platten der Band zu kaufen.

AUTOPSY machen wenig später alles richtig. Zum einen haben sie den besten Sound des Abends, zum anderen treffen sie genau die richtige Mischung aus alten Klassikern und neuen Heldentaten, aus Uptempo-Gepolter und zentnerschweren „Mental Funeral“-Walzen. Dabei finde ich es jedes Mal aufs Neue faszinierend, wie lässig Chris Reifert die Doppelbelastung Schlagzeug und Gesang meistert - und dass man bei den Gigs dieser Combo absolut nie einen Frontmann vermisst, weil der Rest der Band einfach für genügend Alarm auf der Bühne sorgt. Chapeau!

Und dann ertönt endlich das berühmt-berüchtigte „The Battle Of Britain“-Intro, die Schlacht kann beginnen. Vor der Bühne drängen sich die Massen, bereit zu explodieren. Und sie sollen nicht enttäuscht werden: Der Sound ist zwar eher mittelprächtig, aber wann haben BOLT THROWER das letzte Mal einen Set mit ´In Battle There Is No Law´ eröffnet? Und spätestens nachdem als zweiter Song des Abends ´All That Remains´ vom „Realm Of Chaos“-Album ertönt, wird jedem klar, dass diese Setlist heute etwas ganz Besonderes wird. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, wann die Band diesen Song zum letzten Mal live gespielt hat. „Are you ready for the big guns?“, brüllt der wie ein Honigkuchenpferd grinsende Shouter Karl Willets ins Mikro - und weiter geht´s mit ´World Eater´. Geht´s noch geiler? Ja, geht es. Und zwar mit einem weiteren seltenen Gast in den BT-Livesets: ´Rebirth Of Humanity´. Und jetzt wird auch mir klar, was die Band vorhat. Man arbeitet sich chronologisch nach vorne, von jeder Platte gibt es mindestens einen Song, von den meisten jedoch gleich zwei. Und so kommen wir auch erstmals in den Genuss, das auf Platte von Dave Ingram gesungene ´Inside The Wire´ in der Interpretation von Karl Willets zu hören. Und das ist beileibe nicht der einzige Höhepunkt dieser 70-minütigen Show, bei der BOLT THROWER alle Register ziehen und ein völlig ausgelaugtes Publikum hinterlassen.

Zeit also für das eine oder andere Aftershow-Pils und einen kleinen Plausch mit Bassfrau Jo Bench.

»Die Idee, ein eigenes Festival in unserem Stil und nach unseren Regeln hochzuziehen, hatten wir schon seit ein paar Jahren«, erklärt sie die Entstehungsgeschichte des Bolt Fest. »Die eigentliche Organisation dauerte ein ganzes Jahr. Das Suchen und Buchen des richtigen Clubs und der beteiligten Bands, das Zusammenstellen einer Crew - und natürlich mussten wir auch einen Haufen Songs einstudieren, die wir seit Ewigkeiten nicht mehr gezockt hatten. Es war reichlich Arbeit, die sich aber ausgezahlt hat.«

Ihr habt euch dazu entschieden, alle Einnahmen dieses Festivals dem „Teenage Cancer Trust“ zu spenden. Wieso ausgerechnet dieser Organisation?

»Krebs ist ein Thema, mit dem jedes Bandmitglied in gewisser Weise schon mal persönlich konfrontiert wurde. Insofern war es sehr schnell klar, dass es in diese Richtung gehen sollte. Als wir uns genauer umschauten, stellten wir fest, dass es viele Organisationen gibt, die krebskranke Kinder oder Erwachsene unterstützen, aber nur sehr wenige spezialisieren sich auf Teenager. Krebs kann unglücklicherweise in jedem Alter zuschlagen, und wenn es jemanden während seiner Jugend trifft, die sowieso die schwierigste Zeit im Leben eines Menschen ist, dann ist das einfach nur noch eine Tragödie. Als wir dann vom „Teenage Cancer Trust“ hörten, wussten wir sofort, dass dies die richtige Organisation sein würde. Sie haben ultramoderne Stationen eingerichtet, die perfekt auf die Bedürfnisse der Jugendlichen abgestimmt sind. Es gibt Jukeboxen, Videospiele, Plasmafernseher, Laptops, aber auch ruhige Rückzugsräume - also alles, damit sich die Patienten wie zu Hause fühlen, obwohl sie in einem Krankenhaus sind. Zudem sorgen sie dafür, dass auch Teens aus armen Verhältnissen die bestmögliche ärztliche Versorgung kriegen können. Und sie unterstützen die Krebsforschung.«

Wisst ihr schon, wie viel Geld an diesem Abend zusammengekommen ist?

»Ja, wir konnten ungefähr 15.000 Euro einnehmen und spenden. Darüber sind wir sehr glücklich, und wir sind absolut überzeugt davon, dass die Organisation das Geld klug einsetzen wird. Danke nochmals an alle Beteiligten, die das möglich gemacht haben!«

Weil ihr nun aber alle Einnahmen gespendet habt, stellt sich die Frage, wie ihr dieses Festival überhaupt finanziert habt. Vermutlich nicht alleine durch die Merchandise-Verkäufe. Ich nehme an, dass ihr die Gagen, die ihr beim Party.San und bei unserem Festival bekommen werdet, auch in diesen Abend investiert habt.

»Da liegst du nicht ganz falsch. Andere Bands geben ihr Geld für Autos, Drogen oder technischen Kram aus, wir finanzieren damit unsere Geburtstagsparty (lacht). Wir haben etwas Geld, das wir letztes Jahr bei unseren Festival-Auftritten verdient haben, beiseitegelegt, mit dem wir zumindest schon mal die Hallenmiete, die Gagen der Bands, die Crew und die Hotelkosten decken konnten. Ja, das alles war ein teurer Spaß, aber wir denken, dass es schon was Besonderes ist, wenn eine Band 25 Jahre lang ununterbrochen existiert - und dass das gefeiert werden muss. Deswegen wollten wir ein paar tolle Bands einladen und in einen schönen Club gehen, in dem wir bei einer normalen BT-Show nicht spielen können, weil er einfach zu groß wäre. Es gab keinen Sponsor hinter der Veranstaltung, wir haben alles selbst auf die Beine gestellt.«

Konntet ihr euch die anderen Bands überhaupt anschauen?

»Oh ja. Wir haben den Tag so geplant, dass der Großteil unserer Arbeit bei Öffnung der Hallentore erledigt war, so dass wir uns die Shows der anderen Acts reinziehen konnten. Das wollten wir auch unbedingt, denn schließlich haben wir sie eingeladen, weil wir sie mögen und ihre Musik schätzen.«

Chaotisch lief hingegen die Sache mit dem Merchandise ab.

»Mehrere kleine Probleme haben sich da zu einem großen summiert. Der Club hatte statt der versprochenen vier nur zwei Zugänge zum Merchandise-Bereich geöffnet, weswegen sich diese lange Schlange bildete, in der zudem ordentlich gedrückt wurde. Und dann gab es da noch gewisse Leute, die ein Geschäft daraus machen wollten. Sie haben vom ersten Moment an erst mal alles blockiert und gingen nicht eher, bevor sie Unmengen an Merchandise eingesackt hatten, um es hinterher weiterzuverkaufen. Es haben nicht alle Leute am Stand mitbekommen, dass eigentlich nur eine bestimmte Stückzahl an Merch-Artikeln pro Nase rausgegeben werden sollte. Teilweise sind die Shirts noch am selben Abend bei eBay angeboten worden. Die meisten Shirts wurden übrigens von Deutschen bei eBay eingestellt. Ich vermute, dass sie sich dadurch ihre Reisekosten finanzieren wollten. Das ging aber auf Kosten der vielen Fans, die deswegen kein Shirt mehr abbekommen haben.«

Eine Frage kann ich mir zum Abschluss natürlich nicht verkneifen: Wird es jemals ein weiteres BOLT THROWER-Album geben? Oder werdet ihr zumindest mal wieder in Deutschland touren?

»Ich sollte jedes Mal, wenn man mich das fragt, einen Euro kriegen. Dann wäre ich eine wohlhabende Frau. Aber eine definitive Antwort hätte ich trotzdem nicht. Wir haben die Idee eines neuen BOLT THROWER-Albums immer noch nicht ganz aufgegeben, aber wir arbeiten auch nicht bewusst an neuem Material. Wenn jemand hier und da mal ein frisches Riff anschleppt, nehmen wir´s natürlich zur Sicherheit auf. Aber wir bleiben dabei: Solange die neuen Songs nicht besser sind als die letzte Platte, werden wir sie nicht veröffentlichen. Im Moment machen wir uns diesbezüglich überhaupt keine Gedanken. Ich glaube aber, dass wir bald mal wieder in Deutschland touren werden. Ist schließlich schon ´ne Weile her.«

Klingt nach einer Gastspielreise im nächsten Januar. Schön wär´s!

www.facebook.com/pages/bolt-thrower/18374462491

Setlist BOLT THROWER:

In Battle There Is No Law
All That Remains
World Eater
Rebirth Of Humanity
War Master
The IVth Crusade
Ritual
War
Remembrance
...For Victory
No Guts, No Glory
Powder Burns
Inside The Wire
At First Light
The Killchain
When Cannons Fade

Setlist AUTOPSY:

Hand Of Darkness
Twisted Mass Of Burnt Decay
In The Grip Of Winter
Severed Survival
Gasping For Air
Slaughterday
Dead
Mauled To Death
Voices
Charred Remains
Ridden With Disease

Setlist DISCHARGE:

The Nightmare Continues
Look At Tomorrow
The End
CCTV
Ain´t No Feeble Bastard
Hell On Earth
Cries Of Help
Protest And Survive
Hype Overload
War Is Hell
Never Again
State Violence State Control
Hear Nothing, See Nothing, Say Nothing
Decontrol
The Possibility Of Life´s Destruction
The Blood Runs Red

Setlist BENEDICTION:

Unfound Mortality
Nothing On The Inside
Nervebomb
Nightfear
They Must Die Screaming
Jumping At Shadows
Subconscious Terror
The Dreams You Dread
Suffering Feeds Me

Setlist VALLENFYRE:

All Will Suffer
The Divine Have Fled
Ravenous Whore
Cathedrals Of Dread
The Grim Irony
Humanity Wept
Seeds
As The World Collapses
Desecration

Bands:
BOLT THROWER
Autor:
Frank Albrecht

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