Festivals & Live Reviews

Festivals & Live Reviews 24.08.2011

AMORPHIS , SLAYER , LORDI , ACCEPT , AXEL RUDI PELL - BANG YOUR HEAD!!! 2011 - Heaven & Hell

»Gibt es ein Festival, auf dem NICHT irgendwer ´Heaven And Hell´ covert?«, lacht Overkills D.D. Verni, als Death Angel gerade den alten Black-Sabbath-Klassiker anstimmen. Nun, D.D., auch wenn es in der Tat originellere Coverversionen gibt: 15.000 Bang-Your-Head-Besucher finden hier den Charakter dieses wieder mal sehr gemütlichen Festivals perfekt vertont.

Freitag

Aufgrund ihres bärenstarken neuen Albums ist das Interesse an PORTRAIT groß, und so ist der Platz trotz früher Stunde schon recht ansehnlich gefüllt. Der neue Sänger Per Karlsson macht optisch wie der Rest der Band eine gute Figur. Sehr coole Outfits! Stimmlich sind Albumgranaten wie ´Beast Of Fire´ oder das packende ´Darkness Forever´ heute aber eine, ähem, Herausforderung, und auch in Sachen Gitarrensound muss man leichte Abstriche in Kauf nehmen. Egal: Die Band rockt, und was noch an Routine fehlt, wird durch Attitüde und Old-School-Spirit wettgemacht. Unterm Strich ein mehr als ordentlicher Auftritt. (bc)

Den hier und da folkig angehauchten True Metal von CRYSTAL VIPER nutzen viele Festivalbesucher dazu, sich mit Blick auf die Bühne auf ihren mitgebrachten Decken auszustrecken. Der Vierer um Frontkreischerin und Gitarristin Marta Gabriel lässt sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen und powert gleich volles Pfund los. Leider wirken die Polen noch etwas unbeholfen auf der großen Bühne und strecken ihren Set u.a. mit einem völlig überflüssigen Schlagzeug-Solo bei ´The Wolf And The Witch´. Sicherlich vorteilhaft im Sinne des Fair Play wäre es auch, wenn Marta Gitarrist Andy Wave während seiner (!) Solo-Einlagen nicht jedes Mal durch wildes Rumgepose mit ihrer Flying V auf dem Steg die Show stehlen würde. Davon ab ist das musikalische Niveau schon recht hoch, wobei vor allem die Songs des Debütalbums - ´Shadows On The Horizon´ und ´The Last Axeman´ - beim Publikum punkten können. (ls)

STORMWARRIOR erwischen soundtechnisch nicht gerade ihren besten Tag. Die Band hat sich zwar in den immerhin 13 Jahren ihres Bestehens eine feste Fangemeinde erspielt, die sie auch heute nicht im Stich lässt; das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass man die „Wikinger“ schon mal besser gesehen hat. Vielleicht liegt´s auch am Songmaterial ihres neuen Albums „Heathen Warrior“, mit dem viele noch nicht vertraut sind, oder an der für die nordischen Jungs eher ungewohnten sommerlichen Temperatur - mehr als das Urteil „okay“ ist trotz einiger am Auftrittsende routiniert gezockter Standards in Medleyform heute nicht drin. (bc)

Einen leichten Stand haben Bands, die stilistisch vom traditionellen BYH-Band-Repertoire abweichen, immer noch nicht. Das gilt auch für LEGION OF THE DAMNED, die zwar einen energiegeladenen und absolut überzeugenden Gig hinlegen, die meisten Besucher aber nur zum interessierten Zuschauen animieren können. Tierisch gemosht wird nur in den vorderen Reihen, wo sich die musikalisch härter ausgerichtete Fanfraktion vereint. Dabei knallen die Holländer eine gute Mischung aus old-schooligen Thrashern der Marke ´Death´s Head March´ und ´Son Of The Jackal´ und coolen Groovern wie ´Shrapnel Rain´ und ´Killzone´ aus den Boxen. Unterm Strich ein guter BYH-Einstand für Maurice Swinkels & Co. und ein absolut solider Auftritt von Twan van Geel, der seine fünfte Show als neuer Gitarrist hinlegt. (cs)

CRIMSON GLORY waren schon auf dem Keep It True unfassbar geil und zählen auch heute zu den Festival-Highlights. Es mag blasphemisch klingen, aber mit ihrem neuen Sänger Todd LaTorre gefallen mir die Herren um Bandkopf Jon Drenning (g.) sogar besser als früher mit Midnight (R.I.P.). Todd singt nicht nur fantastisch (und SEHR nah am Original) - er ist auch ein echter Frontmann, der mit einem großen Publikum kommunizieren kann. Midnight war viel introvertierter und wirkte auf der Bühne weniger souverän. Bis auf den Opener ´Mayday´, den man weiter hinten im Set hätte verstecken können, spielen die Florida-Power-Metaller heute nur Lebenswichtiges: ´Valhalla´, ´Dragon Lady´, ´Queen Of The Masquerade´, ´Where Dragons Rule´, ´Masque Of The Red Death´, ´In Dark Places´, ´Red Sharks´ und vor allem das göttliche, unschlagbare, alles überragende ´Azrael´! ´Lost Reflection´ und ´Lonely´ fehlen, aber leider sind Crimson Glory ja heute kein Headliner. (gk)

Machen wir es kurz: Bombensound, erstklassige musikalische Performance und mächtig Action auf der Bühne. DEATH ANGEL räumen ab und legen einen fantastischen Gig auf die Bretter. Natürlich gibt´s hinterher wieder die typischen Setlist-Nörgler - zu viel hiervon, zu wenig davon, blablablubb. Scheißegal, mit dieser Performance und den Reaktionen des Publikums hätten die Amis ohne Frage auf eine höhere Position des Billings gehört. Man glaubt Sänger Mark Osegueda jedes Wort, als er sich aufrichtig beim Publikum für das zahlreiche Erscheinen vor der Bühne bedankt und sich darüber freut, in den ersten Reihen so viele bekannte Gesichter zu sehen. Klasse!

Auch wenn auf den ersten beiden in Europa nie offiziell erschienenen QUIET RIOT-Alben Randy Rhoads an der Gitarre zu hören war, bestand das klassische und bekannteste Line-up aus DuBrow (v.), Cavazo (g.), Sarzo (b.) und Banali (dr.). Sänger DuBrow hat bekanntlich vor vier Jahren das Zeitliche gesegnet, Cavazo klampft im Moment bei Ratt, und wo Sarzo zurzeit rumschwuchtelt, ist vollkommen egal. Was soll man also von einer Band halten, von der lediglich Drummer Banali übrig geblieben ist und mit Basser Chuck Wright gerade mal ein Immer-mal-wieder-Kurzzeitmitglied noch halbwegs mit dem Namen Quiet Riot in Verbindung gebracht werden kann? Das scheint eine Menge Leute zu interessieren, wenn man die beachtliche Zuschauermasse vor der Bühne betrachtet. Bereits beim Opener ´Run For Cover´ wird klar, dass Sänger Mark Huff mit einem imponierenden Organ gesegnet ist. Der Mann hat Power und Bandbreite, aber halt leider nicht die Ausstrahlung von DuBrow. Selbiges trifft auch auf Alex Grossi (g.) zu, der in Sachen Charisma seinen beiden Vorgängern nicht mal annähernd das Wasser reichen kann, auch wenn sein Spiel durchaus in Ordnung geht. Das größte Manko ist allerdings, dass die Band eindeutig einen Tick zu hart agiert und zu wenig rockt. So ist es auch kein Wunder, dass mit ´Condition Critical´ einer der härtesten Songs aus dem Fundus der Band zunächst die besten Reaktionen erntet. Selbst die beiden Slade-Coverversionen ´Cum On Feel The Noize´ und ´Mama Weer All Crazee Now´, mit denen Quiet Riot ihre größten Erfolge feierten, wollen nicht so richtig zünden. Dass bei ´Metal Health (Bang Your Head)´ das Publikum dann schlussendlich doch noch aus den Puschen kommt, dürfte auf diesem Festival niemanden überraschen und hätte mit einem solchen Songtitel wohl auch bei einem Auftritt von Mama Kühnemund funktioniert. (ah)

Egal, wann und wo OVERKILL eine Bühne betreten - es kann nur ein Motto geben: volle Kraft voraus! Der New-York-Vierer ist ein absoluter Garant für einen steigenden Stimmungspegel, und so verwundert es nicht weiter, dass es nun vor der Bühne voll wird. Aber heute ist zunächst mal etwas Sand im Getriebe: Frontmann Blitz und Klampfer Dave Linsk kommunizieren permanent mit ihrer Roadcrew, die alsbald hektisch über die Bühne flitzt und ständig mit dem Monitor-Mischer diskutiert. Offenbar gibt´s technische Probleme, und so detonieren ´The Green And Black´ und ´Rotten To The Core´ nicht mit der gewohnten Wucht. Was allerdings eine Rampensau wie Blitz nicht aus der Bahn werfen kann - der spielt gewohnt souverän mit den Massen, und spätestens ab ´Hello From The Gutter´ nimmt die Sache den Lauf, den man erwartet hat: Overkill räumen ab. Vor allem D.D. Verni, der Pate am Bass, scheint heute besonders viel Freude zu haben, denn so bewegungsfreudig und gestenreich hat man den Mann schon lange nicht mehr gesehen. Gassenhauer wie ´Ironbound´, ´In Union We Stand´, ´Elimination´ oder ´Old School´ tun das Übrige, um den einstündigen Gig zu einem vollen Erfolg werden zu lassen. (fa)

IMMORTAL auf dem BYH? Noch dazu bei Tageslicht? Kann das gutgehen? Nun, wenn man die Tatsache, dass ein Großteil des Publikums zumindest vor der Bühne versammelt bleibt, als Erfolg werten will, dann kann man die Frage vorsichtig bejahen. Vergleicht man die (engagierte) Vorstellung der Band aber mit jüngeren Headliner-Shows auf anderen Festivals, so würde ich bezweifeln, dass Immortal ihre Gage in Balingen tatsächlich eingespielt haben. Um nicht missverstanden zu werden: Abbath, Apollyon und Horgh machen alles richtig, die Show (Pyros, Feuer, Funkenregen) ist ebenfalls fett - aber die Publikumsresonanzen pendeln sich irgendwo zwischen Höflichkeitsapplaus und freundlichem Desinteresse ein. Dass ausgerechnet heute die Bandhymne ´Blashyrkh (Mighty Ravendark)´ nicht gespielt wird, passt da nur zu gut ins Bild. Wie gesagt: Mir gefällt´s - aber ich bin hier klar in der Unterzahl. (gk)

Ihre überaus erfolgreiche Tour krönen ACCEPT mit dem heutigen Headliner-Auftritt, der für eine DVD mitgefilmt wird, schließlich weiß die dank der Genesung von Herman Frank wieder vollzählige Band, dass das Bang Your Head die perfekte Kulisse bietet. Vom ersten ´Teutonic Terror´-Riff an herrscht dann auch ausgelassene Partystimmung, die die Gruppe um Gitarrist Wolf Hoffmann unter keinen Umständen unterbrechen will, denn Accept fegen ohne Pause und mit minimalen Ansagen durch den Set. Dass Mark Tornillo kein Mann der großen Worte ist, stört aber niemanden, schon gar nicht, wenn der Sänger so eine grandiose Leistung am Mikro bringt. Bei ´Breaker´ steht die Saitenfraktion geschlossen am Bühnenrand und genießt die Aussicht auf das jubelnde Publikum, das bei ´Metal Heart´ und ´Princess Of The Dawn´ genauso durchdreht wie bei den Tracks des aktuellen Albums „Blood Of The Nations“ und die Band nicht ohne Zugaben gehen lässt. Besser hätte der erste Festivaltag nicht enden können! (jr)

Samstag

Strahlender Sonnenschein begleitet die Jungs von IVANHOE, als sie den zweiten Festivaltag um zehn Uhr morgens eröffnen und mit ihrem spielerisch hochwertigen Melodic-Prog eine respektable Menge an Zuschauern vor die Bühne locken. Auch wenn nicht viele Fans ihre vermutlich noch brummenden Schädel schütteln, bieten Songs wie ´Time Machine´ genau den richtigen Prog-Anteil, um angenehm in den Tag zu starten. Frontmann Mischa Mang und seine Kollegen sehen das ähnlich und punkten mit Spielfreude und sympathischem Auftreten. (jr)

Ähnlich wie am Vortag bei Portrait ist der Platz am frühen Vormittag schon amtlich gefüllt. Und nachdem METAL INQUISITOR bereits beim Rock Hard Festival abräumen konnten, gilt es heute, auch das Publikum beim Bang Your Head zu überzeugen. Dementsprechend motiviert stürmen die Jungs die Bühne. Und während Gitarrist Blumi wie gewohnt cool durch die Sonnenbrille linsend eine Riffsalve nach der anderen abfeuert, ist es einfach nur schön zu sehen, mit wie viel Spaß in den Backen Sänger Rojo über die Bühne turnt. Ununterbrochen feuert er die Fans an, die sich nur zu gerne von Stücken wie ´Zombie Driver´ mitreißen lassen. Ein starker Auftritt, der auch dafür sorgt, dass die Herren und Damen hinter den Bierständen langsam zu tun bekommen. (bc)

´Evil Is Forever´ ist einer der besten Songs von ASTRAL DOORS und somit genau der richtige Einstieg für das schwedische Quintett, dessen klassischer Edel-Hardrock der Marke Rainbow/Dio prädestiniert für das BYH-Publikum zu sein scheint. Und in der Tat darf sich die Band über ein sehr gutes Feedback freuen. Die Mitsingspielchen funktionieren mittags um zwölf jedenfalls schon ausgesprochen prima. Rein musikalisch ist die Performance der Skandinavier absolut erstklassig, allerdings muss man auch erwähnen, dass die Herren an Bass, Gitarre und Keyboard optisch etwas blass bleiben. Da hilft auch das überzeugende technische Handwerk nicht. So bleibt alles an Frontmann Nils Patrik Johansson hängen, der in seiner Rolle aber wirklich aufgeht. Der Mann hat ein beneidenswertes Organ. Seine stimmliche Nähe zu Ronnie James Dio ist bemerkenswert, er kann aber genauso gut wie einst Ian Gillan auf „Made In Japan“ die Solomelodien seines Gitarristen imitieren. Bei ´Of The Son And The Father´ baut er dann mal eben ein paar Textzeilen von ´Heaven And Hell´ ein - der Drum-Rhythmus des Stücks ist eh mit dem des Sabbath-Klassikers identisch, das passt gut. Die Lederjacke legt er trotz brezelnder Sonne den ganzen Set über nicht ab, sondern kämpft sich schwitzend durch gutklassiges Material wie ´New Revelation´, ´Power And The Glory´ oder ´Cloudbreaker´. So soll das sein. (fa)

Als „eine der besten Live-Bands der Welt“ kündigt Bruder Cle die wiedererstarkten TYGERS OF PAN TANG an und übertreibt damit natürlich maßlos. Eine gewisse Spielfreude ist zwar auszumachen, aber keiner der Herren um den in Würde ergrauten Original-Gitarristen Robb Weir besitzt so etwas wie Charisma. Der neue Sänger Jacopo Meille macht seine Sache gut (so gut, dass er nicht nur Jess-Cox-Standards wie ´Euthanasia´ oder ´Suzie Smiled´, sondern auch die wesentlich anspruchsvolleren Jon-Deverill-Nummern ´Don´t Stop By´, ´Raised On Rock´ oder ´Hellbound´ hinbekommt), fällt als Frontmann aber nicht großartig auf. Freund Kringel widerspricht mir zwar mit zornesroter Birne, aber mir persönlich haben die jüngsten Tygers-Gigs beim Headbangers Open Air und beim Keep It True noch einen Tick besser gefallen. (gk)

Wer es sich wie D:A:D leisten kann, eigentliche Stimmungskiller wie das von Basser Stig Pedersen gesungene ´Riding With Sue´ ins Programm zu nehmen und dafür normalerweise unverzichtbare Songs wie ´Laugh´n´A 1/2´ oder ´Riskin´ It All´ außen vor zu lassen, und dennoch vom Publikum nach allen Regeln der Kunst abgefeiert und zu einer Zugabe genötigt wird, hat unterm Strich wohl alles richtig gemacht. Zum einen liegt das natürlich an Live-Granaten wie ´No Fuel Left For The Pilgrims´, ´Sleeping My Day Away´ oder ´Girl Nation´, zum anderen aber auch an den extrem sympathischen Performance-Künsten von Sänger Jesper Binzer. Immer wieder erkundigt er sich mit kultigem Dänen-Slang auf Deutsch, ob das Publikum ihn versteht, weist darauf hin, dass der Mann an der Gitarre sein Bruder ist, und fordert das Publikum auf, Schlagzeuger Laust während dessen Solo mit witzigen Sprechchören anzufeuern. „Komm schon, Laust, wir wissen, du schaffst es!“ Erstklassiges Rock-Entertainment! (ah)

Zu AC/DCs ´Shoot To Thrill´ entern die Rotzrocklöffel HARDCORE SUPERSTAR das Podest. Während Frontkehlchen Jocke mit schwarz-rot geringelten Strümpfen und sternenverziertem Lendenschurz wie ein Derwisch von der einen zur anderen Seite wirbelt, erfreut sich die in Animal-Prints und bunte Tücher gehüllte Sleaze-Anhängerschaft an den Songs der aktuellen Scheibe „Split Your Lip“ und den Highlights des selbstbetitelten Genreklassikers von 2006. Für den Partykracher ´Last Call For Alcohol´ holt Jocke sogar zwei Fans auf die Bühne, die den Refrain mit ihm zusammen ins Mikro grölen dürfen. Saitenhexer Vic lässt sich derweil eine Deutschland-Fahne mit aufgedrucktem HCSS-Logo reichen und präsentiert diese stolz der versammelten Zuschauerschar. Der Überhit ´We Don´t Celebrate Sundays´ setzt danach das ultimative Ausrufezeichen hinter einen sehr kurzweiligen und äußerst unterhaltsamen Gig. (ls)

Anschließend kommt es zu einem Wechsel des Publikums im Innenraum. Schon die Backline-Flagge mit dem Cover des Debüts erzeugt Gänsehaut, und was dann folgt, ist eine zutiefst ergreifende emotionale Reise durch die Klassiker von PSYCHOTIC WALTZ. Haben die Kalifornier schon auf der „Power Of Metal“-Tour gnadenlos abgeräumt, setzt man heute noch einen drauf. Nummern wie ´Mosquito´, ´Locust´, ´Northern Lights´, ´Haze One´, ´Freakshow´, ´Into The Everflow´, ´Morbid´ und ´Halo Of Thorns´ haben über die Jahr(zehnt)e nichts von ihrer Magie verloren und werden in Perfektion zelebriert. Im Gegensatz zur Tour greift Buddy Lackey alias Devon Graves (wie immer mit einmaliger Stimme, Gestik und Mimik) heute zur Querflöte und sorgt mit ´I Remember´ für den Höhepunkt der Show. Schade nur, dass der Publikumszuspruch etwas zu wünschen übrig lässt und ´Another Prophet Song´ (unsere Nummer 38 der besten Stücke aller Zeiten) außen vor bleibt. Egal, denn emotional ergreifender kann Musik kaum sein. (wk)

Ist es für JEFF SCOTT SOTO Fluch oder Segen, dass er für die verspäteten Pretty Maids einspringen und statt abends in der Halle nun nachmittags auf der Hauptbühne rocken darf? Fakt ist, dass der großartige Sänger und seine dem Anschein nach alle minderjährigen, aber in jedem Fall äußerst fähigen Musiker keine große Resonanz vom stark dezimierten Publikum erhalten. Die ersten Reihen feiern Tracks wie ´21st Century´, ´Living The Life´ oder ´I´ll Be Waiting´ ab, obwohl gleich zu Beginn Sotos Mikro ausfällt; der Rest der Zuschauer kommt aber erst in Bewegung, als die Pell-Tracks ´Fool Fool´ und ´Warrior´ erklingen und das von Soto angekündigte, leider nur instrumentale Memorial-Medley mit ´Holy Diver´ Ronnie James Dio huldigt. Irgendwie dumm gelaufen, zumal man dank der kürzeren Spielzeit auf die geplanten W.E.T.-Tracks verzichten muss. (jr)

Mit SONATA ARCTICA-Shows ist das immer so eine Sache: Mal sind die fünf Finnen in Topform und bester Laune, mal wirken sie eher schüchtern, lustlos und/oder verkatert. Heute geht die Tendenz zu Letzterem. Zumindest spielen sie aber nicht wieder dieselbe Setlist wie auf der kürzlich absolvierten Europatour und ziehen (sehr zur Freude der Fans) auch ein paar Überraschungen aus dem Ärmel, allen voran das ewig nicht gehörte ´Sing In Silence´. Ansonsten ist alles wie immer: Keyboarder Henkka post sich durch den Set, Bass-Marko sieht angepisst bis gelangweilt aus, und Fronter Tony macht sympathisch-schüchterne Ansagen. Mit einer modifizierten Version von ´Hava Nagila´ gibt´s am Ende noch mal einen richtigen Partykracher, und die gar nicht mal so wenigen Sonata-Fans werden in Richtung Helloween entlassen. (jp)

HELLOWEEN fragen zum Start ´Are You Metal?´, und wie die Antwort ausfällt, ist klar. Was folgt, ist ein routinierter Auftritt mit einer geschickten Setlist, die mit Ausnahme des Openers und ´Where The Sinners Go´ den Schwerpunkt auf die Kiske- und Hansen-Phase der Band legt. So werden das „Keeper...“-Medley und Klassiker wie ´Eagle Fly Free´, ´March Of Time´, ´I´m Alive´, ´Future World´, ´Dr. Stein´ oder ´I Want Out´ kräftig mitgesungen und abgefeiert. Trotzdem will der Auftritt nicht so recht zünden. Einerseits ist der Humor von Andi Deris nicht jedermanns Sache, andererseits werden einige Nummern zu sehr gestreckt und verlieren dadurch ihren roten Faden. Konsequent ist, dass ´Ride The Sky´ (unsere Nummer 44 der besten Songs aller Zeiten) fehlt und zahlreiche Fans während des Auftritts schon zu Pretty Maids in die Halle abwandern. (wk)

Nebel wabert über die Bühne, zwei riesige Verstärkerwände links und rechts des Schlagzeugs thronen im Scheinwerferlicht, ein fettes Bandlogo leuchtet auf einem riesigen Backdrop, ein Intro ertönt, und dann legen SLAYER mit dem ersten BYH-Auftritt ihrer Karriere los. (Stimmt nicht, Frollein Schiffbauer: Araya & Co. waren 2002 schon mal da! - Red.) Die Publikumsreaktionen sind zwar nicht ganz so enthusiastisch wie bei Accept am Abend zuvor, einen sehr starken Gig legen die Thrash-Ikonen aus Kalifornien aber in jedem Fall hin. Gary Holt von Exodus, der den erkrankten Jeff Hanneman vertritt, fügt sich bestens ins Bandbild ein, und vor mir reckt ein kleiner Junge mit Maiden-Shirt begeistert seine Faust in die Höhe. Mit einbrechender Dunkelheit kommt auch die Lichtshow zu ihrer vollen Entfaltung und taucht die Bühne in intensive Farben. Gut anderthalb Stunden steht das Quartett auf der Bühne, bevor es nach ´South Of Heaven´, ´Raining Blood´, ´Black Magic´ und ´Angel Of Death´ ein überraschend abruptes Ende gibt. Das Licht geht an, Tom Araya schießt ein Foto vom Publikum und wünscht schließlich noch eine gute Nacht. (cs)

Auf dem Bang Your Head ließen Fünfe gerade sein: Götz Kühnemund (gk), Frank Albrecht (fa), Andreas Himmelstein (ah), Jenny Rönnebeck (jr), Jens Peters (jp), Lisa Stegner (ls), Wolfram Küper (wk), Bruder Cle (bc) und Conny Schiffbauer (cs)

DIE HALLE

Donnerstag

ETERNAL REIGN kommt die Ehre zuteil, die diesjährige Festival-Warm-up-Show in der Messehalle zu eröffnen. Das Sextett aus Bremen spielt Power Metal mit leichtem Prog-Einschlag und hat vor allem mit dem Problem zu kämpfen, dass die Halle eben erst geöffnet wurde und viele Besucher nach der Anreise Bierdurst haben - und sich deshalb weniger um die Performance der gar nicht so üblen Band, sondern mehr darum kümmern, recht zügig an Getränkebons und Gerstenschorle zu gelangen. Sound- und showtechnisch ist alles im grünen Bereich, in der zweiten Sethälfte entspannt sich die Lage an den Bierständen ein wenig, und Eternal Reign kommen doch noch in den Genuss der (verdienten) Aufmerksamkeit des Publikums. (jp)

KISSIN´ DYNAMITE hatten bei ihrem ersten BYH-Auftritt 2009 noch einen gewissen Nachwuchsbonus und sind auch diesmal die jüngste Band im Billing. Mittlerweile hat man eine Menge Erfahrung gesammelt, eine starke zweite Scheibe nachgeschoben und wohl den Führerschein gemacht. Zudem waren Frontmann Hannes und Gitarrist Jim beim Friseur und haben diesem Bilder der frühen Mötley Crüe zur Nachahmung vorgelegt. Musikalisch gibt´s mit ´Steel Of Swabia´ (Fahne schwingend), ´Addicted To Metal´, ´Super Sonic Killer´ und dem passenden Skid-Row-Cover ´Youth Gone Wild´ die Vollbedienung an der Trennlinie von Hardrock und Heavy Metal. Gepaart wird das Ganze mit einer unbändigen Spielfreude und einem klassischen Bühnenposing, wie man es von den Veteranen der Achtziger kennt, was beim Publikum gut ankommt. (wk)

BRAINSTORM sind nach längerer Bühnenabstinenz zurück und live einfach eine Macht. Gekonnt setzt man auf einen Set, der im ersten Drittel nur aus Songs ihrer Klassikeralben besteht. Auf ´Words Are Coming Through´, ´Blind Suffering´, ´Hollow Hideaway´, ´Shiva´s Tears´ und ´The Leading´ folgt ein neues Stück, das leider nicht ganz das Niveau des „Metus Mortis“-, „Soul Temptation“- und „Liquid Monster“-Materials halten kann. Egal, denn mit ´Highs Without Lows´, ´Fire From Within´ und natürlich dem Überhit ´All Those Words´, der vom Saal einmal mehr begeistert mitgesungen wird, hat man noch jede Menge tolle Songs im Gepäck, die abgefeiert werden. In dieser Form empfiehlt sich das „schwäbische Nationalteam des Heavy Metal“ klar für einen erneuten Auftritt auf der Hauptbühne. (bc)

Den Headliner des ersten Festivaltages machen AXEL RUDI PELL und seine Band, die vom Publikum erwartungsgemäß euphorisch begrüßt werden. Man kann die Mucke der Ruhrpott-Hardrock-Ikone mögen oder auch nicht: Fakt ist, dass es an den rein technischen Fähigkeiten der Truppe absolut nix zu meckern geben kann. Fronter Johnny Gioeli ist ein geborener Entertainer mit großartiger Stimme, Axel Rudi himself sicherlich einer der besten Gitarristen Deutschlands und Mike Terrana ein Monster an den Drums. Einziges Manko der Show sind die ausgedehnten Solo-Einlagen, an denen auch heute leider kein Weg vorbeiführt. Nach etwa der Hälfte des Sets machen sich auf einem kleinen Podest neben der Theke (sehr zur Freude von Gioeli) die BYH-Gogo-Girls bereit und klauen der Band zumindest zeitweise einen Teil der Aufmerksamkeit. Zum krönenden Abschluss klettert dann noch ein bierbäuchiger Fan auf ebenjenes Podest und macht sich (weniger zu Gioelis Freude) zuerst komplett nackig und anschließend den Pimmelpropeller. (jp)

Freitag

CRIPPER eröffnen das Freitagsprogramm in der Halle. Einige hundert Leute tummeln sich vor der Bühne, um sich von dem Quintett die Ohren freipusten zu lassen. Lediglich ein vor dem Absperrgitter sitzender Typ schlummert mit zum Gebet gefalteten Händen selig vor sich hin und scheint durch kein Riff dieser Welt von seinem Abendschläfchen abzuhalten zu sein. Frontfrau Britta Görtz bekommt davon nichts mit und schnaubt stattdessen eine Thrash-Granate (u.a. auch den neuen Track ´Clean´) nach der anderen ins Mikro. Schon nach dem ersten Song verkündet sie für alle Fans die frohe Botschaft, dass sie Cripper aus Hannover sind und jetzt weitermachen. „Puh, Schwein gehabt, wo doch so viele Konzerte schon nach einem Lied enden!“, denkt sich der geneigte Zuschauer. Im Verlauf eines soliden, wenn auch nicht überragenden Gigs unterhält die sympathische Frontfrau noch mit weiteren kurzweiligen Ansagen. Mein Highlight: „Warum sagt man zu einem Mädchen eigentlich nie „Prost, du Sack!“?“ Gute Frage - warum eigentlich nicht? (cs)

Der Verfasser der folgenden Zeilen hat seine selbstauferlegte goldene Festivalregel „Kein Bier vor vier“ heute missachtet. Mit dem Resultat, dass er bei den beiden ASPHYX-Opening-Tracks ´Vermin´ und ´Scorbutics´ ein wenig desorientiert in der trotz des gleichzeitig stattfindenden Immortal-Gigs gut gefüllten Halle steht. Nach einem Softdrink und einem Phosphatschlauch geht´s wieder etwas besser, und mir fällt auf, dass der Sound in der Halle eher bescheiden ist. Und dass Frontmann Martin van Drunen ein echter Kumnpeltyp ist, der in seinen Ansagen über Dinge spricht, die auch jeder Banger nachvollziehen kann. Den üblichen Unfug wie „Seid ihr gut drauf?“ oder „Scream for me, Balingen!“ verkneift er sich dankenswerterweise. Mal abgesehen davon, dass sowieso niemand so abartig kreischen kann wie Herr van Drunen selbst. Und ist euch überhaupt schon mal aufgefallen, dass ´Asphyx (Forgotten War)´ genauso geil ist wie der Evergreen ´The Rack´? Apropos: Unerwartet früh in der Setlist kommt ´The Rack´, das üblicherweise den Abschluss eines jeden Asphyx-Konzerts darstellt. Irgendwie hat die Band ihren Gig zeitlich wohl selbst ein bisschen falsch eingeschätzt. Jedenfalls sprinten sie danach noch mal zurück auf die Bühne, weil noch gut zehn Minuten Spielzeit übrig sind. Prima, denn so kommen wir noch in den Genuss des geilen neuen Tracks ´We Doom You To Death´. Schönes Motto. (fa)

Es war eine gute Idee, den Auftritt von AMORPHIS in die Halle zu legen, denn dort wirkt die atmosphärische Show der Finnen deutlich besser als auf der Outdoor-Bühne, wo die Band 2007 spielte. Nach Cripper und Asphyx ist das Sextett der Headliner der Freitagskonzerte in der Halle und muss gegen die starke Konkurrenz der zeitgleich spielenden Accept antreten. Doch die Herren aus Helsinki schaffen es mühelos, die Halle gut zu füllen und die Zuschauer zu begeistern. Stellwände mit dem Logo des aktuellen Albums „The Beginning Of Times“, eine stimmungsvolle Lichtshow und Frontmann Tomi Joutsens leidenschaftliche Gesten liefern das perfekte visuelle Rahmenprogramm zu Publikumshighlights wie ´Against Widows´, ´Crack In A Stone´, ´Alone´, ´You I Need´ und ´Silver Bride´. Trotz verspäteten Konzertbeginns dürfen Amorphis darüber hinaus am Ende sogar noch drei Zugabesongs spielen. (cs)

Samstag

Während auf der großen Bühne der traditionelle Hardrock regiert, finden sich sicher weit über tausend Fans in der klimatisierten Messehalle ein, um sich von DESASTER eine ordentliche Portion Old-School-Thrash um die Ohren knallen zu lassen. Egal, wie oft man die Band schon gesehen haben mag: Die Koblenzer sind einfach eine Bank. Schon nach wenigen Minuten ist Gitarrist Infernal schweißgebadet, und unsterbliche Hymnen wie ´Teutonic Steel´, ´Satan´s Soldiers Syndicate´ oder ´Metalized Blood´ funktionieren einfach immer. Und während sich die jungen Thrasher begeistert in die Moshpits stürzen, als gäbe es kein Morgen, halten sich die älteren BangerInnen lieber an ihrem Bierchen fest und lassen die teilweise schon schüttere Mähne zünftig kreisen. Generationenübergreifend geil! (bc)

Schön, dass es Ronnie Atkins überhaupt noch nach Balingen geschafft hat. Die damit verbundene Verlegung des Auftritts von PRETTY MAIDS hat Vor- und Nachteile. Einerseits sind hier die Die-hard-Fans unter sich und verwandeln die Halle in ein Tollhaus, andererseits ist es so voll, dass der Einlass gesperrt wird. Wer die Truppe in den letzten Jahren schon abgeschrieben hat, sollte das rasch revidieren. Nicht nur, dass die aktuelle Scheibe „Pandemonium“ saustark ist, auch alte Ohrwürmer wie ´Rodeo´, ´Back To Back´, der Phil-Lynott-Tribut ´Please Don´t Leave Me´, ´Love Games´, ´Future World´ und das fulminante ´Red, Hot And Heavy´ haben über die Jahre nichts von ihrer Magie verloren. Kaum eine andere Band verbindet Härte, Kommerzialität, Authentizität und Spielfreude so genial wie das Kernduo Hammer/Atkins und seine Mitstreiter, und so wird der gesamte Set gnadenlos abgefeiert. Ganz große Klasse - das dänische Dynamit zündet noch immer! (wk)

Damit hätte wohl niemand gerechnet: Als LORDI direkt nach der Freiluft-Headliner-Show von Slayer in der Halle das große Festivalfinale einläuten, platzt ebenjene aus allen Nähten. Es ist so dermaßen voll, dass auch Berichterstatter nur mit einiger Überredungskunst überhaupt noch reingelassen werden. Viele Fans haben weniger Glück und müssen zumindest einen Teil der Show vor geschlossenen Türen ausharren, bis es sich nach und nach ein wenig leert. Im Gegenzug für die Aufmerksamkeit geben Lordi heute aber alles: Die Show versprüht eine Mischung aus Glamrock-Gigantomanie und Geisterbahn-Flair. Es feuerwerkt an allen Enden, die Lichtshow ist bombastisch, Mr. Lordi himself ist bestens bei Stimme und wechselt ständig seine Maskierungen, und auch der Rest der Band hat sichtlich Spaß. Lediglich der Sound ist zumindest im hinteren Teil der Halle ein wenig suboptimal. Alles in allem ein würdiger Abschluss für ein großartiges Festival. (jp)

RANDNOTIZEN

  • Kompetente Berichterstattung sieht anders aus: Der „Zollern-Alb Kurier“ berichtet von „wildem Haareschwingen und kreischenden Gitarren“ und einem „lauschigen ersten Abend“, wogegen der „Schwarzwälder Bote“ mit „Pandabären, die aus der Gruft grüßen“, „Immortal: die Finstermänner des Abends“ sowie den feinen Begriffen „Kopfschüttler“ und „Kürbisköpfe“ kontert. (wk)
  • Altersdemenz: Kollege Albrecht erinnert sich nicht mehr daran, dass Metallica und Queensryche 1986 in seiner Heimatstadt Frankfurt gemeinsam in der Festhalle gastierten. (wk)
  • Kritik wurde von vielen Seiten am neuen Essensbon-System geübt. Anders als in den Vorjahren bekam man feste Nahrung nur gegen (Getränke-)Bons, wodurch sich der Preis für Burger oder Nudeln merklich erhöhte. Hierauf angesprochen, antwortete Veranstalter Horst Franz: »Wir haben das gemacht, um die Qualität des Essens besser kontrollieren zu können. Es war ein Versuch. Sollte die Mehrzahl der Besucher der Meinung sein, dass es früher - Essen gegen Bargeld - besser und einfacher war, kann man das aber auch wieder ändern. Hauptsache, unsere Besucher sind zufrieden!« (gk)
  • Nachdem sich Lovebömb Kühnemünd nach fast zwei Tagen einen faustgroßen SMS-Daumen getickert hat, hält er es während der ersten Takte von Helloween nicht mehr aus und kugelblitzt sich samt Auto ins einige hundert Kilometer entfernte Nürnberg, um nach unendlichen 48 Stunden endlich wieder seine neue Liebste an den Silberrücken, ähem, die behaarte Brust drücken zu können. Zudem wurde gerüchtet, er habe sich noch schnell bei einem gewissen Szenephantom (nach wie vor gibt es keinen einzigen stichhaltigen Beweis für die Existenz von Jonny Rönnebock) das Textblatt der letzten Whitesnake besorgt. Love, love, love... (ah)
  • Die beschwerlichste Heimreise stand PORTRAIT an, die die Strecke von Schweden und zurück mit einem Kleintransporter unternommen haben. (wk)
  • Angeblich wurde das szenebekannte Phantom JONNY RÖNNEBOCK einmal kurz auf dem Gelände gesehen. Es soll an einem Radler genippt haben. (Red.)

Bands:
LORDI
ACCEPT
AMORPHIS
SLAYER
AXEL RUDI PELL
Autor:
Wolfram Küper
Bruder Cle
Lisa Stegner
Jenny Rönnebeck
Andreas Himmelstein
Götz Kühnemund
Jens Peters
Conny Schiffbauer
Frank Albrecht

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