Suche

Durch das Setzen eines Bandnamens in Anführungszeichen sind detailliertere Ergebnisse möglich.

REVIEW 8.0 20.02.2002

(Album, RH 178, 2002)

WITCHFYNDE - The Witching Hour

Hrmpf. Nachdem ?Cloak And Dagger?- und ?Lords Of Sin?-Sänger Luther Beltz bereits im letzten Jahr unter dem Namen Wytchfynde (!) nach ewiger Funkstille ein durch die Bank gelungenes Comeback gewagt hat, legen die Gründungsmitglieder Montalo (g.) und Gra Scoresby (dr.) zusammen mit ?Stagefright?/?Cloak...?-Basser Pete Surgey und Neu-Sänger Harry (der keinen Nachnamen zu haben scheint und stellenweise ein wenig an Phil Lynott erinnert) nun nach. Allerdings ist ?The Witching Hour? mitnichten ein ?richtiges? neues Album, denn sechs der neun enthaltenen Tracks sind Neueinspielungen von alten WITCHFYNDE-Klassikern, was man aber nirgendwo vermerkt hat und was insofern wohl auch nur NWOBHM-Insidern auf den ersten Blick auffallen dürfte. Da soll noch einer durchblicken. Wie dem auch sei: Die drei neuen Tracks ´The Other Side´, ´You´ll Never See It Coming´ und vor allem das mystische ´In Your Dreams´ wissen durchaus zu gefallen und transportieren den Spirit der Ur-Formation ganz gut ins Jahr 2002. Die Neuinterpretationen machen aufgrund des durchaus gelungenen Sounds ebenfalls Sinn, und vor allem die ?Give ´Em Hell?-Smasher ´Give ´Em Hell´ und natürlich der Über-Hit ´Leaving Nadir´ (was für ein Riff!) sind nach wie vor großartig. Letzten Endes bleibt ein durchaus überzeugendes Album für jede True True Metal-Sammlung (ähem...) und ein etwas fader Nachgeschmack aufgrund der lediglich drei neuen Songs. Time will tell...

REVIEW 9.0 23.05.2001

(Album, RH 169, 2001)

WITCHFYNDE - The Awakening

Jawohl! Luther Beltz ist zurück, und er darf sogar wieder unter dem altehrwürdigen Namen WITCHFYNDE firmieren, der jedem NWOBHM-Fan kalte Schauer den Rücken rauf und runter jagt. Schon der Opener ´Hell Hath No Fury´ hat es drauf, denjenigen unter euch, die angesichts halbgarer Mogelpackungen von der Insel schon kurz vor der Verzweiflung stehen, wenn sie das Wort „Reunion“ nur hören, die Sorgenfalten aus der Stirn zu bügeln. Die Jungs haben nix, aber auch gar nix verlernt. Schnörkellos fetzen sie mit einer Power los, dass es nur so eine Freude ist. Luthers Stimme hat genau denselben Gänsehautfaktor wie zu „Cloak And Dagger“-Zeiten. Mit ´Death Of Innocence´ - einem Mercyful Fate-artigen Banger - und der supergenialen, leicht Maiden-lastigen Halbballade ´Blessed Be´ sowie dem überfetten Kracher ´Unknown Soldier´ stehen auf der Platte Songs, die sich locker mit ´Leaving Nadir´, ´I´d Rather Go Wild´ oder ´Give ´Em Hell´ messen können. Doch auch der Rest der Songs wird keinen echten WITCHFYNDE-Fan enttäuschen. Einige werden sogar den einzigen Schwachpunkt der Scheibe, nämlich den etwas schwachbrüstigen Sound, noch als Extra-Happen Nostalgie willig schlucken. Was jetzt aber nicht heißen soll, dass die Scheibe nur für ewig Gestrige interessant ist. Der mystische, gradlinige Heavy Rock dürfte auch etliche jüngere Semester und sogar Gestalten wie Rensen begeistern. Hier sind die Roots des okkulten Metal! Für mich ist „The Awakening“ jedenfalls zusammen mit dem ebenfalls erst kürzlich erschienenen Livealbum der Tygers Of Pan Tang das geilste Stück britischen Metalls seit langem. Basta!

Melde dich für unseren Newsletter an und verpasse nie mehr die wichtigsten Infos

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen.