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REVIEW 8.0 23.11.2016

(Album des Monats, RH 355, 2016)

GLENN HUGHES - Resonate

Frontiers/Soulfood (52:57) Holla die Dampfwalze! Auf seinem neusten Solowerk geht der gute GLENN HUGHES ganz schön zur Sache und straft Motzbirnen, die dem gestandenen Musiker keinen Biss mehr zutrauen, vom ersten Song ´Heavy´ (mit freundlicher Unterstützung von Chad Smith am Schlagzeug) an Lügen. Der Track ist einerseits Programm auf „Resonate“, andererseits beweist der hart rockende Altmeister auch Mut zu Soul, Funk (´Landmines´, ´God Of Money´) und der bedingungslosen Belastung seiner Stimmbänder - was für ein Organ, liebe Gemeinde! Apropos Gemeinde: Langjährige Fans dürften sich über die subtilen, aber wiederkehren Purple-Referenzen via Hammond-Orgel, z.B. im etwas ruhigeren ´Steady´, freuen, bei dem Keyboarder Lachy Doley sein Meisterstück abliefert. Kurz und gut: tolle Scheibe, die stilistisch am ehesten in Richtung California Breed geht, wie Wildsau rockt und es trotzdem an Abwechslung nicht mangeln lässt. DISKOGRAFIE (Soloalben) Play Me Out (1977) From Now On... (1994) Feel (1995) Addiction (1996) The Way It Is (1999) Return Of Crystal Karma (2000) Building The Machine (2001) Songs In The Key Of Rock (2003) Soul Mover (2005) Music For The Divine (2006) First Underground Nuclear Kitchen (2008) Resonate (2016) LINE-UP Glenn Hughes (v./b./g.) Søren Andersen (g.) Lachy Doley (keys) Pontus Enborg (dr.) Chad Smith (dr.) DIE PATEN Wer die folgenden Bands mag, sollte auch „Resonate“ anchecken: Deep Purple * Free * Bad Company * Rainbow * Whitesnake * Van Halen * Foghat * Queen * Led Zeppelin * Aerosmith * Grand Funk Railroad * Humble Pie * California Breed * Black Country Communion * Vanilla Fudge * UFO * Montrose * Trapeze

REVIEW 8.5 25.06.2003

(Album, RH 194, 2003)

GLENN HUGHES - Songs In The Key Of Rock

(49:05) Seit seinem glorreichen Comeback "From Now On" vor rund zehn Jahren setzt der unkaputtbare Ausnahmesänger konstant auf Qualität, wobei stilistisch Abwechslung stets groß geschrieben wird. So setzt der Maestro nach dem relaxt ausgefallenen, arg soullastigen "Building The Machine"-Silberling diesmal wieder auf ungleich härtere, knackigere Kost und knüpft damit an Alben wie "Addiction", "Return Of Crystal Karma" oder die letztjährige Zusammenarbeit mit dem Kollegen Joe Lynn Turner an. Zahlreiche Purple-Referenzen inklusive. Das hat Tradition und muss so sein! Wie die ebenfalls diesen Monat mit hörenswerten Alleingängen im Soundcheck vertretenen Herren Catley und Turner gibt auch die in Würden ergraute "voice of rock" wieder einige unnachahmliche Kostproben ihres Könnens und sondert hier und da sogar einige markante, um nicht zu sagen markerschütternd spitze Schreie ab. Feine Sache, die zudem das gesamte Spektrum von erdig-stampfend bis bluesig-knarzig abdeckt. Kracher wie ´In My Blood´, ´Lost In The Zone´, ´Gasoline´, ´Get You Stoned´ (featuring Red-Hot-Chili-Peppers-Stöckeschwinger Chad Smith!), das stark an UFO-Großtaten angelehnte ´Written All Over Your Face´ (das auf die Kappe von Ex-Mogg/Way-Gitarrist und Produzent Jeff Kollman gehen dürfte) oder ´Standing On A Rock´ machen jedenfalls mächtig Spaß, kommen tight und druckvoll aus den Boxen gerauscht und laden zum Abrocken ein. Der Titel ist demnach Programm. Außerdem zeigt sich einmal mehr, dass Hardrock keine Frage des Alters ist. Die Rente kann im Falle von Herrn Hughes sicher noch ein paar Jährchen warten!

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