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REVIEW 7.5 27.03.2013

(Album, RH 311, 2013)

AMARANTHE - The Nexus

PLUSMINUS-KRITIK Spinefarm/Universal (42:20) Die neue Supergruppe aus Göteborg hat alles, was man sich als Newcomer wünschen kann: Charterfolge schon mit dem ersten Album, einen übervollen Konzert-Terminkalender, erfolgreiche Produzenten, tolle Videos und eine hübsche Sängerin, unterstützt von zwei Jungs, die im 90-Sekunden-Takt ein wenig ins Mikro röhren. Musikalisch gibt es flotte Popsongs mit wenig Tiefgang, aber zuckersüßen Melodien zu hören, die man mittels einiger harter Gitarrenriffs und Growls auf hart getrimmt hat. Alles perfekt gemacht und auf Hochglanz poliert. Nimmt man „The Nexus“ als das, was es ist, nämlich ein modernes, fetziges Popalbum mit einigen verzerrten Gitarren und jeder Menge Ohrwürmern, kann man damit ganz gut leben. Dass Spinefarm das aber tatsächlich als Heavy Metal verkaufen, ist ein Witz. Bruder Cle 7,5 Es wird ja immer mal wieder behauptet, dass Heavy Metal aggressiv macht. Falsch! Diese Scheiße hier macht aggressiv - und zwar gewaltig. Weil: Ich kann es überhaupt nicht leiden, wenn man mich veralbern will. AMARANTHE tun irgendwie so, als wären sie Metal, weil sie einen (zugegebenermaßen nicht untalentierten) Gitarristen in ihren Reihen haben, der gerne Children Of Bodom hört und seine Klampfe verzerrt klingen lässt. Auch die Tatsache, dass zwei sensationell ausdruckslose Brüllaffen ab und zu mal ins Mikro grölen, macht „The Nexus“ noch lange nicht zu einem Metal-Album. Dieser Kleister hier ist nix anderes als auf „heavy“ (hüstel...) getrimmter Pop - und zwar ziemlich durchschnittlicher. Nummern wie ´Electroheart´ oder ´Transhuman´ sind sogar nichts anderes als schnöde Discomusik. Und ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, wieso ich überhaupt vier Punkte auf diesen Mist gebe. Muss an der einen oder anderen hübschen Melodie liegen. Frank Albrecht 4

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