Zwischen düsteren Klanglandschaften, surrealen Traumsequenzen und introspektiver Reflexion spannt sich das Universum von THE RUINS OF BEVERAST über mehr als zwei Jahrzehnte. Was 2003 als lose Idee mit einem Demo begann, ist längst zu einem eigenständigen Kosmos aus Klang, Atmosphäre und existenzieller Dichte geworden – ein Projekt, das nicht nur Musik schafft, sondern auch als persönlicher Spiegel und künstlerisches Gefäß für den eigenen Seelenzustand fungiert. Die frühen Jahre des isolierten Experimentierens wichen einem reifen, obsessiven Engagement, das die Band strukturell, emotional und konzeptionell auf neue Ebenen hob. Mit „Tempelschlaf“ kulminiert diese Reise in einer Collage aus alptraumhaften Melodien, poetischer Abstraktion und psychedelisch aufgeladenen Klanglandschaften, über die wir mit Schöpfer Meilenwald sprechen.